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Drei Nationen - eine Mission

Portugal, Österreich und Spanien erarbeiten Richtlinien für europäische Standards im E-Commerce-Sektor. Der steirische Handel ist federführend.

Die rasante Entwicklung im E-Commerce-Bereich stellt den Handel europaweit vor große Herausforderungen - nicht nur finanziell in Form von Investments in neues technisches Equipment, sondern auch im Bereich der Mitarbeiterqualifizierung. "Letzteres ist höchst relevant. Denn es hat sich vielfach gezeigt, dass die Anforderungen, die aus dem Einsatz digitaler Technologien im Handel entstehen, nicht mit den Kompetenzen der Mitarbeiter übereinstimmen", erklärt Isabella Schachenreiter-Kollerics von der WKO-Sparte Handel. "Dieses Ungleichgewicht zwischen erforderlichen und vorhandenen Fähigkeiten von Agierenden im E-Commerce-Bereich muss auf nationaler wie internationaler Ebene ausgeglichen werden." Und das sei, mit Hinblick auf europaweit rund 29 Millionen Handelsmitarbeiter - das sind 13 Prozent aller europäischen Beschäftigten -, eine Mammutaufgabe.

Neues Projekt

Die Europäische Union hat deshalb das Projekt "ALL-ECOM", bestehend aus Multi-Stakeholder- Partnerschaften der Länder Österreich, Portugal und Spanien, ins Leben gerufen. "Um europäische Standards für die Qualifikationen und Kompetenzen im E-Commerce-Sektor herauszufiltern, die dann in eine entsprechend neue Ausbildungsmethodik bzw. Weiterbildungsmaßnahmen münden", erklärt Schachenreiter-Kollerics. Sie vertritt mit dem steirischen Handel den wesentlichen Part der österreichischen Gruppe, zu der auch Vertreter der Gewerkschaft und des Vereins "Nowa Training Beratung Projektmanagement" zählen. Gemeinsam werden Fokus-Gruppen erstellt und Betriebe zu Bedarf von Kompetenzen, Trainings und innovativen Lernmethoden im Zusammenhang mit E-Commerce befragt. "Erhebungen bei Mitarbeitern und Chefs von 50 namhaften steirischen Unternehmen wurden bereits durchgeführt", so Schachenreiter-Kollerics, "unsere Ergebnisse werden wir in wenigen Wochen bei der ALL-ECOM-Konferenz in Barcelona präsentieren und gemeinsam diskutieren."

Hier gibt es mehr Infos.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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