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Digitaler Gebäude-Zwilling

Mit dem 3D-Planungstool „Building Information Modeling“ (BIM) bleibt in der Baubranche kein Stein auf dem anderen.

3-D Abbild eines Gebäudes
© Chlorophylle,stock.adobe.com In der Baubranche schreitet die Digitalisierung voran.

In der Baubranche ist eine veritable digitale Revolution im Gang: Mit dem intelligenten digitalen Gebäudemodell „Building Information Modeling“ (BIM) wurde ein Tool geschaffen, das die Planung, Errichtung und den Betrieb von Gebäuden tiefgreifend verändern wird.

Das Besondere daran: Die Software schafft statt der bisherigen 2D-Planung nicht nur einen dreidimensionalen „digitalen Zwilling“ des Gebäudes, sondern ermöglicht auch, dass neben dem Architekten sämtliche projektbezogenen Planer – vom Haustechniker über den Statiker bis zum Elektriker und dem Bauphysiker – am gleichen Plan arbeiten können.

Enorme Vorteile

Auch wenn die Umstellung zeit- und kostenintensiv ist – neben der Mitarbeiterschulung schlägt die Umrüstung mit rund 8.000 Euro pro Arbeitsplatz zu Buche –, liegen die Vorteile auf der Hand: Bisher waren Änderungen in der Planung mit hohem Arbeits- und Koordinationsaufwand verbunden. „Mit der neuen Technologie lässt sich dieser deutlich reduzieren, die Planung wird transparenter und sicherer“, sagt Bau-Innungsmeister Alexander Pongratz. Eine Investition, die sich laut Pongratz schnell rechnet: „Es macht Sinn, in Planung zu investieren. Denn Planungsfehler können rasch bis zu zehn Mal höhere Ausführungskosten verursachen.“ Mit dem neuen Tool lassen sich auch Bestellungen automatisieren und Gebäude virtuell im Zeitraffer errichten. „Bald wird es auch alltäglich sein, mit dem Kunden eine virtuelle Tour durch das künftige Objekt zu machen“, so Pongratz. 

Große Auftraggeber wie die Asfinag oder die Kages setzen schon heute voraus, dass mit der neuen 3D-Technologie geplant wird. „Das erhöht den Druck am Markt für die Umstellung.“

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