th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Digitaler Gebäude-Zwilling

Mit dem 3D-Planungstool „Building Information Modeling“ (BIM) bleibt in der Baubranche kein Stein auf dem anderen.

3-D Abbild eines Gebäudes
© Chlorophylle,stock.adobe.com In der Baubranche schreitet die Digitalisierung voran.

In der Baubranche ist eine veritable digitale Revolution im Gang: Mit dem intelligenten digitalen Gebäudemodell „Building Information Modeling“ (BIM) wurde ein Tool geschaffen, das die Planung, Errichtung und den Betrieb von Gebäuden tiefgreifend verändern wird.

Das Besondere daran: Die Software schafft statt der bisherigen 2D-Planung nicht nur einen dreidimensionalen „digitalen Zwilling“ des Gebäudes, sondern ermöglicht auch, dass neben dem Architekten sämtliche projektbezogenen Planer – vom Haustechniker über den Statiker bis zum Elektriker und dem Bauphysiker – am gleichen Plan arbeiten können.

Enorme Vorteile

Auch wenn die Umstellung zeit- und kostenintensiv ist – neben der Mitarbeiterschulung schlägt die Umrüstung mit rund 8.000 Euro pro Arbeitsplatz zu Buche –, liegen die Vorteile auf der Hand: Bisher waren Änderungen in der Planung mit hohem Arbeits- und Koordinationsaufwand verbunden. „Mit der neuen Technologie lässt sich dieser deutlich reduzieren, die Planung wird transparenter und sicherer“, sagt Bau-Innungsmeister Alexander Pongratz. Eine Investition, die sich laut Pongratz schnell rechnet: „Es macht Sinn, in Planung zu investieren. Denn Planungsfehler können rasch bis zu zehn Mal höhere Ausführungskosten verursachen.“ Mit dem neuen Tool lassen sich auch Bestellungen automatisieren und Gebäude virtuell im Zeitraffer errichten. „Bald wird es auch alltäglich sein, mit dem Kunden eine virtuelle Tour durch das künftige Objekt zu machen“, so Pongratz. 

Große Auftraggeber wie die Asfinag oder die Kages setzen schon heute voraus, dass mit der neuen 3D-Technologie geplant wird. „Das erhöht den Druck am Markt für die Umstellung.“

Das könnte Sie auch interessieren

Popcorn, Getränk, Kino, Kinosaal, Freizeit, Kinobesuch, Sitzreihe, Becher

Cineasten tanken Filmgeschichten

Das hat es in Österreich noch nie gegeben: Von 18. bis 22. Oktober lockt das Kunstkino Geidorf in Graz Cineasten mit dem ersten Tankstellen-Filmfestival. mehr

Die Winterbauoffensive soll die konjunkturschwache Wintersaison am Bau abfedern.

Neuauflage der Winterbauoffensive

Kommenden Winter fördert das Land die Winterbauoffensive mit 600.000 Euro. Zusätzlich wurden 250.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen beschlossen. mehr