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Digital und regional handeln im Einklang

Regional einzukaufen ist wichtiger denn je – auch in Deutschlandsberg ist dies im Lockdown das Gebot der Stunde.

Der Deutschlandsberger Hauptplatz
© Stadtgemeinde Deutschlandsberg Der Deutschlandsberger Hauptplatz

Flexibilität ist im Jahr 2020 vor allem für den Handel wichtig wie nie, wie Ilse und Richard Pichler von Mode Pichler am Deutschlandsberger Hauptplatz wissen. „Wir haben unsere Vorgangsweise bereits im ersten Lockdown komplett umgestellt, haben viele Zulieferungen bis nach Graz durchgeführt. Die Größen der Stammkunden sind ja bekannt, daher haben wir auch Probepakete verschickt“, betont Ilse Pichler. Und dennoch: „Im März und April  ist ein großes Loch entstanden, das wir nicht mehr aufholen können. Dennoch ist es wichtig, gerade jetzt weiterzumachen und positiv zu denken. Zusammen schaffen wir das“, sagen die Pichlers stellvertretend für 1.274 Händler und 2.833 Beschäftigte im weststeirischen Bezirk.

Umsatzersatz bietet Perspektive

Nur einen Steinwurf entfernt von den Pichlers befindet sich das Geschäftslokal Steirerland Trachten von Sandra Prassl. Die Weststeirerin hat sich, wie der Name schon sagt, auf Trachten spezialisiert und erlebt nach der Absage aller möglichen Veranstaltungen ein schweres Jahr. Lichtblicke gab es dennoch: „In den letzten Monaten haben wir einen Online-Shop betrieben und waren dadurch für die Kunden immer erreichbar. Beim jetzigen Lockdown habe ich den Online-Shop vorerst eingestellt und bin dankbar, dass es den Umsatzersatz gibt. Dadurch kann ich besser schlafen, weil uns Unternehmern eine Perspektive geboten wird. Denn ich habe eine soziale Verantwortung gegenüber meinen Mitarbeitern und werde alles dafür tun, dass der Betrieb weiterlaufen kann.“

Viele Betriebe unter einem Dach

Beide genannten Betriebe (wie auch 200 weitere) kann der Konsument mit dem Kauf des Deutschlandsberg-Gutscheins unterstützen, jener von Stainz inkludiert auch 140 Unternehmen. „Digitales und regionales Einkaufen müssen kein Widerspruch sein. Mit ein paar Klicks kann man so ganz leicht die regionale Wirtschaft stärken“, so Michael Klein, ab Jänner Leiter der WKO-Regionalstelle.

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