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Die Sicherheit folgt dem Augenprinzip

Maschinen am Arbeitsplatz müssen vor Inbetriebnahme gecheckt werden. Zur eigenen Sicherheit und auch, um die Lebensdauer zu erhöhen. 

Selbstverständlicher Check einer Maschine vor der Inbetriebnahme
© industrieblick stock.adobe.com Selbstverständlicher Check einer Maschine vor der Inbetriebnahme.

Grundsätzlich muss jedes Arbeitsmittel vor Inbetriebnahme auf offensichtliche Mängel überprüft werden, wobei eine Sichtkontrolle ausreicht. Warum? Peter Postl, Experte im WKO-Rechtsservice, klärt auf: „Maschinen und Co. werden natürlich durch die Verwendung belastet, abgenutzt und manchmal beschädigt. Daher dürfen mangelhafte Arbeitsmittel nicht einfach zurückgelegt, sondern müssen sofort repariert oder ausgeschieden werden.“ Durch regelmäßige Prüfungen von Schutzeinrichtungen, von Bremsen und der Lenkung eines Fahrzeuges, von Sensoren, Kontaktleisten und Lichtschranken von Maschinen etc. wird nicht nur eine sichere Benutzung von Anlagen garantiert, sondern auch die Lebensdauer und Zuverlässigkeit deutlich erhöht. 

Der Mindestinhalt eines Prüfbefundes

  • Prüfdatum
  • Name und Anschrift des Prüfers bzw. Bezeichnung der Prüfstelle
  • Angaben über die Prüfinhalte (Bedienungsanleitung, Wartungsanleitung, Norm etc.)
  • Umfang und Ergebnis der Prüfung (bestehen Mängel, gibt es eine Frist zur Behebung dieser Mängel?)
  • Bei elektrischen Anlagen zusätzlich die realisierten Maßnahmen des Zusatzschutzes (z.B. FI-Schutzschaltung)
  • Unterschrift des Prüfers

Postl mit einer Einschränkung: „Bei Handfeuerlöschern genügen das Prüfdatum und die Mängelfreiheit, die durch einen Aufkleber garantiert wird.“

Wer darf Arbeitsmittel und Anlagen prüfen?

Der Prüfer muss laut Postl im Stande sein, den Zustand und die Funktion von Komponenten, die einer Abnutzung unterliegen oder beschädigt werden können, zu beurteilen. Das sind zum Beispiel Bremsen, die Einstellungen von Sicherheitseinrichtungen wie Lastkontrolleinrichtungen und Kraftbegrenzungen oder die  Funktion sicherheitsrelevanter Bauteile (wie z. B. Notausschaltvorrichtungen und Lichtschranken). Der Experte mit einem Hinweis: „Kenntnisse einschlägiger Regeln der Technik, Prüfnormen und Erfahrungen im Umgang mit dem zu prüfenden Arbeitsmittel sind dazu unbedingt erforderlich. Vor allem auch Wissen über die Betriebs- und Wartungsvorschriften.“

Für die Auswahl von Betriebsangehörigen als fachkundige Personen für die Durchführung von Prüfungen trägt der Arbeitgeber die Verantwortung. Auch dafür, ob diese auch tatsächlich den Anforderungen gerecht werden können. Postl: „Werden externe Prüfer he­rangezogen, dann kann der Arbeitgeber darauf vertrauen, dass diese die erforderlichen Fachkenntnisse besitzen.“ 

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