th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Die Pandemie bereitet Firmen Kopfzerbrechen

Worum sollen sich die Betriebe gerade jetzt kümmern? Wir haben die Unternehmensberater nach ihren Tipps gefragt.

Mann mit MNS-Maske der sich verzweifelt auf den Kopf greift
© alex.pin, stockadobe Wo zuerst Hingreifen? Oft wissen Unternehmen in Krisenzeiten nicht, was sie tun sollen.

„Viele Unternehmen befinden sich nach wie vor in einer Art Starre“, schildert Uwe Mayer, Berufsgruppensprecher der steirischen Unternehmensberater. Darauf zu warten, dass alles wieder so sein wird wie vor Corona, sei jedoch brandgefährlich. Sein Tipp: Zunächst einmal eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation machen: Wo stehe ich? Was sind die Hauptbedrohungen für mein Unternehmen? Welche Optionen habe ich überhaupt? „Erst wenn dies klar ist, kann man sich auf die Suche nach Lösungen begeben“, so Mayer. Dabei sei es wichtig, sich in den Kunden hineinzuversetzen: Er möchte es einfach haben, er möchte den Preis sofort wissen und er möchte Rückmeldungen rasch – das sei es, was etwa auch den Erfolg von Plattformen wie Amazon ausmache. Größtes Problem in Pandemiezeiten sei der Verlust des persönlichen Kontakts zu Kunden. Wie lässt sich der Kontakt auf Distanz dennoch aufrechterhalten? Digitale Hilfsmittel könnten eine Lösung sein. Doch viele Unternehmen stünden diesbezüglich erst am Anfang. Mayer empfiehlt, den Schritt in die digitale Welt anhand des kleinsten verkaufbaren Produkts durchzudenken.

Digitale Hilfsmittel

„Oft fehlt es einfach an Erfahrung mit Online-Kommunikation“, führt Gerald Kortschak, Obmann-Stellvertreter der Fachgruppe UBIT, aus. Das habe sich zu Beginn der Krise am Wildwuchs bei der Verwendung von Online-Tools in den Unternehmen, gefolgt von einer Sicherheitsdebatte, deutlich gezeigt. In Bezug auf die Digitalisierung diagnostiziert er einen Technik-, einen Generationen- und einen Kulturkonflikt. Ersterer drehe sich um die Wahl der für das jeweilige Unternehmen passenden Technologie und Tools. Zudem nutzten unterschiedliche Altersgruppen digitale Möglichkeiten ganz unterschiedlich. So gelte es innerhalb eines Betriebs aber auch in Bezug auf Kunden angemessene Tools anzuwenden. Und zuletzt fehle es in vielen Unternehmen oft (noch) an der Kultur des Umgangs mit digitalen Kommunikationswerkzeugen. So würden bei Online-Meetings Missstände der Tischkommunikation – Dazwischenrufen, Nicht- ausreden-Lassen, Vom-Fokus-Abschweifen – oft einfach verstärkt. Kortschak empfiehlt, einen Moderator einzusetzen. „Wenn der Chef die Sitzung führt, gleichzeitig versucht zu moderieren, und sich in der virtuellen Welt nicht auskennt, wird das Ergebnis nicht das erwünschte sein.“ Kortschaks Tipp für Unternehmen: Tools für Mitarbeiter- und Kundenkommunikation nicht nur bereitstellen, sondern sich von einem Spezialisten aus dem Dschungel an Möglichkeiten die passenden auf die jeweiligen Anforderungen abstimmen lassen. Letztendlich könne man das, was man jetzt aus der Not heraus an digitaler Kommunikation lerne, auch nach Ende der Pandemie weiterhin zu seinem Vorteil nutzen.

Von Petra Mravlak

Das könnte Sie auch interessieren

Kamera

Film ab für die Talente des Handels

Der Junior Sales Champion 2021 geht in die Bewerbungsrunde und rückt die potenziellen Teilnehmer per Video ins Rampenlicht. mehr

Gerhard Schadler

So gelingt Business trotz Krise

Wie Betriebe in Zeiten von Corona gestärkt aus der Krise hervorgehen, erklärt Autor und Trainer Gerhard Schadler im Interview.  mehr