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Die Fördertöpfe für Lehrlinge

Lehrlinge profitieren auf dem Weg zur großen Karriere von exzellenten Lehrherren und vielen Förderungen. Was im Detail alles angeboten wird.

Lehrling
© dieindustrie.at, Mathias Kniepeiss Es gibt jede Menge Förderungen von denen sowohl Lehrling als auch Lehrbetrieb profitieren.

Steirische Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden, sind top ausgestattet und verfügen über exzellentes Fachwissen. Zudem werden Lehrberufe laufend evaluiert und den wirtschaftlichen Erfordernissen angepasst. Zum Beispiel: Elektrotechnik mit dem Hauptmodul Energietechnik und dem Spezialmodul erneuerbare Energie oder Kfz-Technik mit dem Spezialmodul Hochvolt-Antriebe. 

Mädchen sind mittlerweile in technischen Berufen gut verankert. Lehrberufe wie Metalltechnikerin und Elektrotechnikerin rangieren im Ranking der Top 10 auf Platz vier bzw. neun, Tendenz steigend. Jugendliche werden während ihrer Ausbildung finanziell,  aber auch mental unterstützt. Wir haben die wichtigsten Förderungen zusammengefasst.

  1. Digi-Scheck: Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, die die Inhalte des Berufsbildes, der Berufsschule sowie berufsbildübergreifende berufliche Kompetenzen vermitteln oder festigen (z.B. in den Bereichen Digitalisierung, Ressourcenmanagement oder Klimaschutz). Der Antrag kann von Lehrlingen alleine oder auch gemeinsam mit Bildungsanbietern gestellt werden, wenn diese den Kurs bis zu Obergrenze der Förderung vorfinanzieren. Der Lehrling kann den Kurs auch durch Dritte (Lehrberechtigten oder Eltern) vorfinanzieren lassen. 
  2. Coaching für Lehrlinge: Lehrlinge haben oft das Gefühl, dass alles nervt und sie einfach nicht weiterwissen. Oft führt Stress mit den Eltern zu Schwierigkeiten in der Schule und zu Ärger mit den Kollegen. Wenn schlussendlich auch der Job nicht mehr passt, dann ist Hilfe gefragt. Und die gibt es bei einem Coaching, das Auszubildende kostenlos und anonym in Anspruch nehmen können. Die Voraussetzungen: ein aufrechtes Lehrverhältnis bzw. eines, das vor nicht länger als sechs Monaten geendet hat, oder ein „Zwischenstopp“ in einer überbetrieblichen Ausbildungseinrichtung (ÜBA), weil der Wechsel des Lehrbetriebes bevorsteht. Infos "Lehre statt leere" ,Tel. 0800 220074.
  3. Kostenlose Vorbereitungskurse: Die Kosten für qualitätsgesicherte Kurse zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung werden bis zu 100 Prozent pro Kursteilnahme vom Bund finanziert. Dieser Antrag kann nur von Lehrlingen gestellt werden. Infos
  4. Kostenlose Wiederholung der Lehrabschlussprüfung:  Nicht immer klappt der Abschluss auf Anhieb, dann muss die Lehrabschlussprüfung wiederholt werden, was mit Kosten verbunden ist. Daher besteht die Möglichkeit, ein zweites oder drittes Mal zur LAP anzutreten, ohne dass Kosten entstehen (derzeit 110 Euro pro Prüfung zuzüglich eventueller Materialkosten). Infos
  5. Ersatz der Internats- bzw. Unterbringungskosten: Ersetzt werden die Kosten der Unterbringung und Verpflegung, die durch den Aufenthalt der Lehrlinge in einem Schülerheim, das für die Schüler der Berufsschule bestimmt ist, entstehen. Infos
  6. Auslandspraktikum für Lehrlinge: Aus diesem Fördertopf können sich Betriebe bedienen, die ihren Lehrlingen einen Sprachkurs sowie ein damit zusammenhängendes berufsbezogenes Auslandspraktikum ermöglichen. Aber auch die Lehrlinge selbst können zugreifen: Sie erhalten eine Prämie von 15 Euro pro Aufenthaltstag im Ausland. Infos
  7. Bildungspfade: Diese ermöglichen Fachkräften einen qualitätsvollen Bildungs- und Karriereverlauf – ganz nach ihren Bedürfnissen, den Anforderungen der Wirtschaft und dem Bedarf der einzelnen Branchen. Rund 40 Prozent aller Leitungspositionen in der Wirtschaft sind mit Lehrabsolventen besetzt. Infos

Schon gewusst?

14.197 Lehrlinge absolvieren aktuell eine Lehrausbildung. 4.904 Lehrbetriebe (2020: 4.866) bilden mit Stichtag 31. August 4.671 Lehranfänger (2020: 4.412) in unterschiedlichsten Fachrichtungen aus.



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