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Die "Eiskönigin" verzaubert Graz

Mariane Leyacker-Schatzl zog 2017 aus, um die Grazer mit veganen Eissorten zu verwöhnen. Der Erfolg der „Eiskönigin“ ist enorm.

Täglich werden die Sorten in den Eisperle-Shops geändert.
© Eisperle Täglich werden die Sorten in den Eisperle-Shops geändert.

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die man so nicht oft hört. Vor fünf Jahren brachte Mariane Leyacker-Schatzl das vegane Eis nach Graz.  „Ich habe damals zum Glück den Standort in der Kaiserfeldgasse gefunden – nach sechs Monaten Umbau war die große Frage, wann wir eröffnen. Aber da gibt es ja nie den richtigen Zeitpunkt.“ So falsch lag die gebürtige Wienerin aber nicht, rund 60 Monate später steht sie mit vier Eisperle-Filialen, einer Produktionsstätte und rund 75 Mitarbeitern in der Landeshauptstadt da. Dass das vergane Eis gekommen ist, um zu bleiben, zeigt die jüngste Auszeichnung von „1000things Award“ zum besten Eis Österreichs.

Zweifel kamen bei der Vollblut-Geschäftsfrau in den letzten Jahren sowieso nie auf. „Ich habe so lange in meiner Garage an den Rezepten gearbeitet und bin auch nie davon ausgegangen, dass wir in Konkurrenz zu den arrivierten Eislokalen in Graz stehen. Im Gegenteil, mittlerweile wird ja die Eisperle nachgemacht“, sagt Leyacker-Schatzl.

Mariane Leyacker-Schatzl
© Eisperle Mariane Leyacker-Schatzl

Nicht weniger als 270 Rezepte hat die Tüftlerin mittlerweile in der Hinterhand, und es werden mehr und mehr. „Auch wenn es keine Vorgabe gibt, wie viele Sorten es pro Jahr geben soll, so entwickeln wir die Sorten natürlich ständig weiter. Und erst wenn alle sagen, dass eine Eissorte wirklich gut ist, kommt sie auch zum Kunden. Wir tauschen die meisten Sorten täglich in den Filialen aus und informieren über den Wechsel über Instagram. Die Kommunikation funktioniert auch wirklich gut.“ Eine eigene Agentur braucht es für den Social-Media-Bereich nicht, „das erledigen wir im Backoffice“, sagt Leyacker-Schatzl, die natürlich auch mit dem Thema Fachkräftemangel hadert. „Im Hochsommer haben wir rund 75 Mitarbeiter, zu Beginn war es einfach, diese zu finden – jetzt nicht mehr. Ich werde oft von den Innenstadt-Gastronomen gefragt, ob ich arbeitswillige Leute kenne. Der Mangel ist extrem.“

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