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Der Nacht-60er kommt in Bewegung

Die Situation auf Autobahnen und Straßen könnte sich für Transporteure und Umwelt entspannen. Der Fall des Nacht-60ers ist angedacht. 

Lkw können vielleicht schon bald in der Nacht wieder Tempo aufnehmen.
© naka stock.adobe.com Lkw können vielleicht schon bald in der Nacht wieder Tempo aufnehmen.

Er war von Beginn an heftig umstritten: der Nacht-60er für Lkw, der Umweltschützer und Transportunternehmer gespalten hat. Dem Argument der Wirtschaft, für hohe Investitionen in lärmarme Fahrzeuge trotzdem „gestraft“ zu werden, hielten Umweltaktivisten den geringeren Spritverbrauch und den sinkenden Ausstoß von Stickoxyden bei gedrosselter Geschwindigkeit entgegen. Jetzt scheint sich ein erster Konsens anzubahnen, für den die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) sorgt, die kürzlich in Begutachtung gegangen ist. Darin ist unter anderem die Anhebung des Geschwindigkeitslimits für lärmarme Lkw in der Nacht von 60 auf 70 km/h auf Autobahnen und Autostraßen vorgesehen. 

Keine Lösung für die heimischen Frächter

Für Peter Fahrner, Fachgruppenobmann Güterbeförderungsgewerbe, eine nett gemeinte Geste von Seiten der Politik, aber auf keinen Fall eine Lösung für das Problem seiner Frächter: „Allein die Änderung der Straßentafeln verschlingt unendlich viel Geld, das könnte man sich sparen, wenn man sich endlich auf den von uns geforderten Nacht-80er einigen könnte.“ Argumente von Umweltschützern und Anrainerorganisationen kann Fahrner ganz und gar nicht nachvollziehen, „weil unsere lärmarmen Lkw auch bei einem Nacht-80er ganz sicher leiser und umweltfreundlicher sind als zum Beispiel Motorräder, die ständig Grenzwerte (gemessen) überschreiten und dabei nicht selten lauter werden wie ein Düsenjet.“

Das Tempo zu nachtschlafender Zeit ist für die heimischen Frächter also auch weiterhin eine endlose Geschichte. Der bisherige Nacht-60er für Lkw war einerseits problematisch, weil er auf Autobahnen und Schnellstraßen einen großen Geschwindigkeitsunterschied zu Pkw mit sich gebracht hat, was die Unfallgefahr deutlich erhöht hat. Andererseits war der Spritverbrauch höher, weil Motoren und Getriebe der Lkw nicht auf 60 km/h ausgelegt sind. Dasselbe gilt für den Ausstoß von Stickoxyden, wo die Motoren auf 80 km/h optimiert sind. Und das sage – so Fahrner – schon alles.

Gesetz

Laut StVO aus dem Jahr 1995 dürfen Lkw über 7,5 t in der Zeit von 22.00 bis 5.00 Uhr nicht schneller als 60 km/h fahren.



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