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Der Laden als Ortszentrum

In Maria Lankowitz arbeitet die Gemeinde mit einer Unternehmerin zusammen, um dem Ort einen Nahversorger zu sichern.

Waltraud Wölkart bringt mit ihrem „Nah & Frisch“-Markt Leben ins Zentrum von Maria Lankowitz.
© Waltraud Wölkart bringt mit ihrem „Nah & Frisch“-Markt Leben ins Zentrum von Maria Lankowitz.

Voitsberg. Am 23. November 2016 hat Waltraud Wölkart in Maria Lankowitz ihren „Nah & Frisch“-Markt aufgesperrt – in einem Geschäftslokal, das die Gemeinde zur Verfügung stellt. Ziel war es, im Ort wieder einen Nahversorger bieten zu können. „Die Umsätze gehen langsam, aber sicher nach oben. Die Leute nehmen es an und es wird auch spürbar mehr“, sagt Wölkart. Gemeinsam mit drei Teilzeit-Kräften schupft sie den Laden und lebt dabei etwa von vielen Senioren, aber auch vom morgendlichen „Jausengeschäft“: Arbeiter, aber auch Kinder aus Kindergarten und Volksschule sowie aus der hauswirtschaftlichen Schule seien wichtige Kunden. Außerdem bietet Wölkart mit einem „Brötchen- und Plattenservice“ noch einige Zusatzleistungen, mit denen sie sich von größeren Ketten abhebt. „Wir kurbeln rund um die Uhr. Nach diesem Jahr kann man aber sagen, dass wir auf einem guten Weg sind. Ohne die Unterstützung der Gemeinde ginge es aber nicht“, sagt Wölkart.

Eine Unterstützung, die Bürgermeister Kurt Riemer gerne zu geben bereit ist. „Wir hatten in Lankowitz ja auch schon die Situation, keinen Nahversorger zu haben – da haben wir viele Klagen aus der Bevölkerung gehört. Für uns ist das Geschäft von Frau Wölkart auch mehr, es ist ein Kommunikationszentrum im Ort und man kann auch einmal einen Kaffee dort trinken. Außerdem kümmert sie sich einfach um die Kunden, stellt Waren auch einmal zu, wenn jemand gar nicht kommen kann. Als Gemeinde versuchen wir unser Möglichstes und sind froh, jemanden zu haben, der mit so viel Engagement und Herzblut dabei ist."

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