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Der Handel im Lockdown "light"

Offenhalten unter wieder strengeren Regeln und angedachter Ladenschluss ab 19 Uhr: Den neuen „Lockdown“ nimmt der Handel dennoch optimistisch.

Frau mit Kind und Maske mit Einkaufswagen vor Geschäft
© Dieter Hawlan - AdobeStock Der heimische Handel kann im zweiten Lockdown des Jahres weiter offenhalten.

Seit dem 2. November gelten wieder striktere Corona-Regeln im Land – und dieser zweite Lockdown sorgt in vielen Bereichen erneut für gravierende und wirtschaftlich schmerzhafte Einschnitte. 

In Anbetracht dessen sieht der Handel den neuerlichen Shutdown light deutlich gelassener, schließlich ist jetzt, im Gegensatz zum ersten Runterfahren, ein Offenhalten der Geschäfte möglich. „Es gelten wieder verschärfte Bedingungen, was die Quadratmeterregelung pro Kunden im Geschäft betrifft. Aber hier sind die Händler gut vorbereitet, die zusätzlichen Informationspflichten wurden umgehend wahrgenommen“, erzählt Spartenobmann Gerhard Wohlmuth. Und was die generellen Hygienemaßnahmen betreffe, so sei man ohnehin seit Beginn der Corona-Pandemie durchgehend entsprechend aufmerksam tätig gewesen, um das Einkaufen für Kunden wie Mitarbeiter so sicher wie möglich zu gestalten, ergänzt Wohlmuth: „Insofern bleibt es also im Handel bei der alten, neuen Einkaufsrealität.“ 

Das bestätigt auch ein Rundruf unter heimischen Händlern. „Seit März stehen Sicherheit und Hygiene im Fokus – daran hat sich auch nichts geändert“, erzählt etwa Murpark-Centerleiterin Edith Münzer. Das habe das Vertrauen der Kunden gestärkt, die Frequenz im Shoppingcenter sei im Oktober vier Prozent unter jener des Vergleichsmonats des Vorjahres gelegen: „Damit sind wir angesichts dieser Zeiten wirklich mehr als zufrieden.“

Erste Weihnachtsshopper

Auch hätten 90 Prozent der Gas­trobetriebe im Center, sofern nicht sowieso bereits angeboten, nun sofort auf Take-away umgestellt. „Das funktioniert sehr gut“, so Münzer. Und viele Kunden seien auch bereits dabei, die ersten Geschenke fürs Weihnachtsfest zu besorgen. Münzer: „Das startet seit einigen Jahren bereits im Oktober bzw. November. Wenn wir also unter den aktuellen Bedingungen alle gut weiterarbeiten können, wird es sicherlich auch in Corona-Zeiten ein schönes, wenn auch anderes Weihnachtsfest geben.“

19 Uhr: Rollläden dicht?

Angesprochen auf die vor wenigen Tagen getroffene sozialpartnerschaftliche Vereinbarung, die Rollläden im Handel in Anbetracht der Ausgangssperren um 19 Uhr dichtzumachen, verweist Münzer wie auch etwa Spar-Sprecherin Nicole Berkmann darauf, dass man, wenn die entsprechende Verordnung dazu erlassen sei, diese natürlich sofort umsetzen werde. Und auch Metro – hier hält man bis 22 Uhr offen – würde mit der 19-Uhr-Regelung, sofern der Großhandel hier eingeschlossen sei, ebenfalls sofort mitgehen, erklärt das Unternehmen: „Wenn es hilft, uns alle gut durch diese neue Lockdown-Zeit zu bringen, werden wir als Unternehmen auch alles dafür tun.“ Denn ein früheres Schließen sei in Anbetracht der Corona-Problematik in anderen Wirtschaftsbereichen doch leicht zu verkraften, so Metro mit Blick auf die Gastronomie: „Mit dem Gastro-Lockdown fallen bei uns 75 Prozent Umsatz weg.“

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