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Denkmalschutz auf einen Klick

Fast 5.000 Objekte in der Steiermark stehen unter Denkmalschutz. Ein Verzeichnis verschafft jetzt einen Überblick über sämtliche Objekte.

Renovierungsarbeiten im Grazer Dom
© Foto Fischer Nicht immer sind Denkmäler wie hier im Grazer Dom offensichtlich.

Von der größten Stiftsbibliothek in Admont über die Basilika in Mariazell bis zur Festung Riegersburg: In der Steiermark gibt es eine Fülle von kulturell und historisch geschützten Bauten. Insgesamt stehen in der weiß-grünen Mark exakt 4.967 Objekte unter Denkmalschutz. Aber nicht immer sind es nur Schlösser oder aufwendige Sakralbauten, die unter Schutz stehen – sondern auch so manches auf den ersten Blick „unscheinbare“ Objekt. So steht etwa die Grazer Weinzödlbrücke unter Denkmalschutz.

Und genau diese auf den ersten Blick nicht als Kulturschätze erkennbaren Objekte stellen auch Handwerker aus den verschiedenen Gewerken vor Herausforderungen – etwa dann, wenn ein Maler, Tischler, Schlosser, Elektriker, Vergolder oder Stuckateur einen Auftrag bekommt, ohne darüber informiert zu werden, dass das Objekt unter Denkmalschutz steht. Denn abgesehen von der Kostenfrage sind mit der Renovierung oder Sanierung eines denkmalgeschützten Objekts oft auch strenge Auflagen verbunden – und das erfordert auch von den Profis spezielles Know-how. Rechtlich ist die Lage aber eindeutig: „Für Mehrkosten haftet der Besteller. Als Eigentümer bzw. Planer muss er die ausführenden Betriebe informieren, dass das Objekt unter Denkmalschutz steht“, stellt Rudolf Leitner, Vorsitzender der planenden Baumeister, klar.

Damit es keine bösen Überraschungen gibt, soll das Denkmalverzeichnis des Bundesdenkmalamts hier schon im Vorfeld Abhilfe schaffen und für entsprechende Transparenz sorgen. Auf 196 Seiten wird hier ein Überblick über sämtliche denkmalgeschützte Objekte in der Steiermark geboten. 

Was viele auch nicht wissen: Weil die Renovierung eines denkmalgeschützten Objekts oft kostenintensiver als die Sanierung herkömmlicher Gebäude ist, gibt es auch Förderungen für die Mehrkosten.

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