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Dem Virus auf der Spur

EU-weit einzigartig sind die CoV-Selbsttests der Grazer technomed. Deutschland beantragt dafür sogar eine Sonderzulassung und hat bereits einen Großauftrag gestellt. 

Moritz Bubik im Labor der technomed in Graz
© Foto Fischer Moritz Bubik führt das Grazer Familienunternehmen in zweiter Generation. Aktuell sorgt technomed mit speziellen Corona-Selbsttest über die Landesgrenzen hinaus für großes Aufsehen.

Spätestens jetzt ist das Nasenbohren zum Volkssport avanciert. Denn das Wiedereröffnen vor wenigen Tagen hat einen regelrechten Run auf Corona-Selbsttest ausgelöst und auch die Schüler im Land werden die Spezial-Stäbchen zur Hand nehmen, um damit der Pandemie Einhalt zu gebieten. 

Was viele aber nicht wissen, ist, dass hier ein Unternehmen aus Graz bei CoV-Schnelltests „für den Hausgebrauch“ europaweit die Benchmark setzt. „Wir sind seit mehr als 40 Jahren in der Entwicklung und dem Vertrieb von Medizintechnik und Medizinprodukten tätig“, erzählt Moritz Bubik, der das Familienunternehmen technomed in zweiter Generation führt. Und als die Pandemie ausbrach, krempelten die Entwickler in der Statteggerstraße sofort die Ärmel hoch, um hier einen Selbsttest auf den Markt zu bringen, der sich doch sehr deutlich von anderen unterscheidet.

Speziell für Selbstanwendungen zertifiziert

Zwar handle es sich auch hier um die Variante, bei der man mittels Stäbchen einen Abstrich im vorderen Nasenbereich macht, doch wurde gerade dieser Prozess für den „Hausgebrauch“ konzipiert. Soll heißen: Das Stäbchen ist speziell für diese Selbstanwendung ausgelegt. „Kurz umrissen ist unser Selbsttest gegenwärtig der einzige am europäischen Markt, der speziell für die Anwendung durch Laien mittels universitärer Studie auch als solcher zertifiziert ist. Alle anderen sind daher streng genommen nur für den Gebrauch durch geschultes Personal gedacht“, erklärt Bubik.

16 Millionen Stück pro Monat für Deutschland

Diese „Zusatzqualifikation“ konnten die Grazer aufgrund ihrer innovativen Spezifikationen für den Test für sich verbuchen. „Wir arbeiten mit einem Produzenten in China zusammen, den wir seit 19 Jahren kennen. Deshalb war es möglich, die von uns innovierten Zusatzanforderungen auch umzusetzen“, betont Bubik und erklärt, dass dieser Test nun über insgesamt fünf Zulassungsstudien verfüge – ein Novum in Europa. Und das rief auch das deutsche Bundesgesundheitsministerium auf den Plan, das eine Schnellzulassung für den Corona-Selbsttest aus Graz in wenigen Tagen erlassen wird. Bubik: „Deutschland hat bereits 16 Millionen Stück unserer speziellen Selbsttest-Kits pro Monat geordert.“ 


Quergefragt

Sie haben den gesamten EU-Raum im Visier… 
Ja. Wir erwarten die EU-weite Zulassung unserer Selbsttests noch im Februar. Vier Studien dazu sind vorhanden, plus die spezielle für die „Laientests“. Die Dokumente werden gerade geprüft.

Wie viele Ihrer Tests sind in Österreich am Markt?
Zuletzt haben wir rund vier Millionen Stück geliefert – u.a. an das Ministerium oder die AGES.

Ihr Erfolgsgeheimnis?
Das ist einfach zu beantworten: Unser Geheimnis sind unsere tollen Mitarbeiter!


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