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Das Geschäft mit dem Spieltrieb

Auch im virtuellen Zeitalter hat das analoge Spiel seinen Platz. Der heimische Fachhandel setzt hier rund 35 Millionen Euro um.

Von wegen, die heutige Jugend starre in jeder freien Minute permanent aufs Smartphonedisplay und wisse gar nicht mehr, wie man sich – gemeinsam – spielerisch beschäftigt. Zahlreiche „Gegenbeweise“ dafür zeigten sich vor wenigen Tagen, als anlässlich des Weltkindertags heimische Spielwarenfachhändler ihre Türen für Jung und Alt zum Ausprobieren und Entdecken öffneten. So hatte nicht nur Gerlinde Daum, Spielwarenverantwortliche bei Letmaier Irdning „alle Hände voll zu tun, um die kleinen Besucher mit Playmais für ihre Bauwerke zu versorgen“, auch Martina Schachner vom gleichnamigen Fachgeschäft in Spielberg (s. auch Story re. unten) freute sich über regen Besuch: „Die Carrerabahn war natürlich der Hit. Da wurden nicht nur die Jugendlichen schnell zu begeisterten Rennfahrern, auch die Väter packte der Spieltrieb.“  Nicht minder Spaß hatten die Kleineren mit Holzeisenbahn und Co., was bestätigt, dass trotz aller virtueller Verlockungen des 21. Jahrhunderts es etwas gibt, das man am besten nur real und gemeinsam erlebt: das Spielen. „Es  ist weit mehr als ,nur‘ Zeitvertreib. Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl, lehrt den Umgang untereinander und fördert Konzentration wie Kommunikation“, betont WKÖ-Fachausschussvorsitzender Johannes Schüssler.

Druck fördert Spezialisten

Und die Zahlen belegen, dass in Österreich nach wie vor gerne gespielt wird und trotz digitaler Welteroberung die analoge Beschäftigung ihren Reiz nicht verloren hat. So setzten die insgesamt rund 490 Spielwareneinzelhändler im Vorjahr 300 Millionen Euro um, in der Steiermark erwirtschafteten 110 Fachgeschäfte rund 35 Millionen. „Wir halten das relativ hohe Level seit Jahren konstant, jedoch ist dazu immer mehr Aufwand nötig“, so Schüssler. Damit spricht er den großen Druck von „branchenfremden“ Mitbewerbern wie Drogerieketten, Baumärkten oder Lebensmittelhandel an. „Hier werden Spielwaren saisonal zu Dumpingpreisen als Kundenlockmittel offeriert, da kann der Fachhandel nicht mithalten“, ergänzt „Spiele-Hütter“-Senior-Chef Heimo Hütter aus Trofaiach, der seit über 60 Jahren im Business ist. Ein Umstand, den auch der Rundruf unter den Händlern bestätigt. „Ja, wir spüren diesen Preiskampf extrem. Man muss sich eben etwas einfallen lassen und seine eigene Nische finden“, erzählt Schachner, die sich auf pädagogisch wertvolle Spiele für Kinder mit besonderen Bedürfnissen spezialisiert hat und ihre Leistungen auch über Homepage und Social-Media-Kanäle präsentiert. Ebenso auf eine Spielwarennische der besonderen Art setzt Branchenkollegin Maria Luise Schwab („Marylus Kinderkram“). Mit einer Schneiderin fertigt sie von Kleidung bis zum Stofftier alles rund ums Kleinkind und Baby in Bioqualität an: „Industrielle Massenware findet man bei mir nur marginal. 90 Prozent sind handgefertigte, individuell gestaltete Produkte.“


Autor:
Veronika Pranger
Steirische Wirtschaft

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