th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Damit das Geld nicht verheizt wird

Die Heizperiode ist angelaufen und die Kosten belasten die Budgets. So sparen Sie in Ihrem Unternehmen Energie!

Gute Wärmedämmung von Betriebsgebäuden, Leitungen und Ventilen spart nicht nur Energie, sondern vermeidet unnötige Wärmelasten vor allem im Sommer. Hier ein paar wichtige Tipps von WKO-Experten Peter Postl: 

  • Achten Sie auf die richtige Dimensionierung und Auslegung von Heizkesseln. Da Heizungsanlagen im Teillastbetrieb unwirtschaftlich arbeiten, sollten sie nicht überdimensioniert sein. Moderne Brennwertkessel erreichen den höchsten Wirkungsgrad bereits unterhalb der Volllast. Mögliche Betriebserweiterungen schon bei der Planung berücksichtigen.
  • Sorgen Sie nach Möglichkeit für eine Vorwärmung der Verbrennungsluft, etwa durch Nutzung warmer Abluft aus dem Betrieb oder durch Ansaugen der Luft aus dem Kesselhaus.
  • Benutzen Sie - falls möglich - Heißwasser statt Dampf als Wärmeträger. Der Einsatz von Dampf als Medium für den Wärmetransport ist mit hohen Umwandlungsverlusten verbunden. Auch bei Temperaturen über 100 Grad Celsius ist Dampf als Wärmeträger vielfach nicht erforderlich. Mit Heißwasserheizungen können unter Druck Temperaturen bis zu 120 Grad Celsius erreicht werden.
  • Überprüfen Sie geforderte Prozesstemperaturen kritisch und koppeln Sie gegebenenfalls einzelne Prozesswärme-Verbraucher mit hohem Temperatur- oder Dampfdruckniveau vom allgemeinen Wärmenetz ab.
  • Bei Neuanschaffungen ist auf eine gute Dämmung der wärmeführenden Anlagen und auf eine Deckelung warmer Prozessbäder (Abkühlung durch Verdampfung) zu achten.
  • Schließen Sie offene Fenster, wenn sie nicht für Lüftungszwecke erforderlich sind. Vermeiden Sie das Dauerlüften mit gekippten Fenstern. Es führt zu hohen Wärmeverlusten. Wegen des geringen Wassergehaltes der kalten Außenluft kommt es zusätzlich zu einer starken Austrocknung der Raumluft. Beim sogenannten "Stoßlüften" von drei bis fünf Minuten mit weit geöffneten Fenstern erfolgt der Luftaustausch ohne große Wärmeverluste.
  • Halleneinfahrten mit automatischen Schnellschlusstoren versehen.    

Was wird gefördert?

Postl verrät, für welche Energiesparmaßnahmen der Fördertopf angezapft werden kann: 

  • Dämmung der Außenwände, der untersten und der obersten Geschoßdecken bzw. des Dachs und von Unterkonstruktionen von hinterlüfteten Fassaden
  • Sanierung/Austausch von Fenstern und Außentüren
  • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
  • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes


Weitere Infos:
Rechtsservice
T 0316 601-601
E rechtsservice@wkstmk.at
W www.sanierungsoffensive16.at 


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmerinterviews

"Fühl dich einfach wohl bei mir!"

Iris Erler verhilft ihren Klienten zu einem ausgeglichenen Energiefeld, damit diese die Anforderungen des Alltags spielerisch meistern. mehr

  • Newsletter 2016

Vorhang auf für den dritten EPU-Erfolgstag

Am 10. September steht die WKO Steiermark wieder voll und ganz im Zeichen der über 40.000 Kleinstunternehmer im Land. An diesem Tag findet - in Kooperation mit dem Land Steiermark und der Stadt Graz - der dritte EPU Erfolgstag statt. Das Programm verspricht auch heuer wieder volles Haus. Die Teilnahme ist für alle WKO-Mitglieder kostenlos! mehr

  • Presseaussendungen 2017
Newsportal Staat soll bis zur Erreichung der 1.500 Bruttogrenze auf Lohnnebenkostenerhöhung verzichten

Staat soll bis zur Erreichung der 1.500 Bruttogrenze auf Lohnnebenkostenerhöhung verzichten

Die Debatte um eine mögliche Anhebung des Mindestlohns geht in die heiße Phase. mehr