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"Nur wer sich von den anderen abhebt, kann erfolgreich sein"

Kurt Planitzer ist Goldschmied und Uhrmacher in Liezen. Durch das Coronavirus musste er sein Geschäft fast sieben Wochen lang geschlossen halten. 

Kurt und Monika Planitzer vor ihrer Creativ-Goldschmiede im EKZ Arkade Liezen.
© Creativ Goldschmiede Kurt und Monika Planitzer sind die Inhaber der Creativ-Goldschmiede im EKZ Arkade Liezen.

Das Coronavirus hat auch in der Creativ-Goldschmiede im EKZ Arkade Liezen dafür gesorgt, dass von einem Tag auf den anderen alles stillstehen musste. „Wir hatten vom 16. März bis 1. Mai geschlossen und wir hatten keine Möglichkeit auch nur irgendetwas zu tun“, berichtet der Goldschmied und Uhrmacher Kurt Planitzer, der seit 1993 gemeinsam mit seiner Frau Monika den Betrieb führt. Im 70 m2 großen Geschäft und der daran angeschlossenen Goldschmiede- und Uhrmacherwerkstatt beschäftigen die beiden drei Angestellte. Nun sind alle wieder im Einsatz und das Geschäft ist wieder zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet.

Die Zeit des Shutdowns sei für alle Betriebe schwierig gewesen, alle würden darunter leiden. „Doch jammern hilft nichts“, so der Unternehmer. Man könne nur durch Leistung und Innovation punkten. „Nur wenn man sich von anderen abhebt, kann man erfolgreich sein und das gilt in unserer Branche ganz besonders.“ Und so besitzt er seit gut einem Jahr die Lizenz Emojis als Schmuck herzustellen. „Ich bin der Einzige in Österreich“, so Planitzer. Dazu hat er noch einen kleinen aber feinen Online-Shop.

„Bei der Wiederöffnung zeigte sich, dass die Leute nun vor allem bei Kleinigkeiten Nachholbedarf haben, so ging es am Anfang vor allem um Reparaturen oder den Wechsel von Batterien“, erzählt Planitzer. „Derzeit geben die Menschen noch nicht so viel Geld aus wie sonst, sie zögern noch.“ Wichtig sei aber vor allem wieder der soziale Kontakt mit den Kunden gewesen. „Sie haben sich gefreut, uns wieder zu sehen und wieder mit uns reden zu können.“

Regionalität

Besonders jetzt sei es wichtig, dass die Leute mit ihrem Kaufverhalten dazu beitragen, dass das Geld in der Region beziehungsweise im Land bleibe. „Manchen Leuten ist es gar nicht bewusst, dass sie mit ihren Kaufentscheidungen mitunter auch ihre eigenen Arbeitsplätze untergraben“, ist  Planitzer überzeugt. „Und regional zu kaufen hat durchaus viele Vorteile. So hat man beispielsweise eine Ansprechperson direkt vor Ort, was eine Reparatur oder einen Umtausch enorm erleichtert.“ Letztlich würden sehr viele Arbeitsplätze davon abhängen, wie gut es den Betrieben in der Region gehe.

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