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Corona pusht den Einkauf im Netz

8,7 Milliarden Euro geben die Österreicher im Onlinehandel aus – doch die Hälfte geht ins Ausland. Umso mehr braucht es Shopping-Solidarität auch im Netz.

Frau beim Onlineshopping auf der Couch
© Andrey Popov - AdobeStock Der coronabedingte Stay-at-home-Trend sorgt für massive Wachstumsraten im Onlineshopping.

Nicht nur lockdownbedingt setzen die heimischen Christkindl immer stärker auf den digitalen Handel. Laut aktueller Befragung der KMU Forschung Austria wollen sich heuer 45 Prozent der Steirerinnen und Steirer bei der Geschenkesuche im Internet inspirieren lassenNeuer VerweisNeuer VerweisNeuer Verweis, 35 Prozent planen, auch online für  Weihnachten einzukaufen. 

„Ein Drittel der Onlinekäufe wird übers Smartphone gemacht. Bei den Unter-29-Jährigen sind es sieben von zehn.“
Wolfgang Ziniel, KMU Forschung Austria

Doch nicht nur beim Fest der Feste führt am digitalen Shopping kein Weg vorbei, der Einkauf per Klick ist seit Jahren ein ganzjähriger und äußerst massiver Umsatzturbo. Das unterstreichen die schier unglaublichen Zahlen, die internationale Plattformen hier lukrieren. Aktuellstes Beispiel: Alibaba. Der chinesische Online-Multi hat kürzlich mit dem „Singles-Day“ 48 Milliarden Euro innerhalb weniger Stunden eingeheimst. Zum Vergleich: Der gesamtösterreichische Einzelhandelsumsatz betrug 2019 (also noch vor Corona) 73,2 Milliarden – im Jahr. 

8,7 Milliarden Euro

Aber auch hierzulande wird immer mehr Umsatz im Netz gemacht, „etwa die Hälfte der rot-weiß-roten Händler setzt bereits zusätzlich zum stationären Geschäft auf den digitalen Shop“, erklärt Wolfgang Ziniel von der KMU Forschung Austria. Und Corona hat beim Trend zum digitalen Einkauf für zusätzlichen Schub gesorgt: So konnte etwa Unito, Österreichs größter Online-Händler, zwischen März und August einen Gesamtumsatz von 201,5 Millionen Euro erwirtschaften – das ist ein Plus von 12,8 Prozent (!) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Es sei ein noch nie dagewesener „Stay at home“-Trend, so Geschäftsführer Harald Gutschi, von dem man profitiere. Auch die aktuelle E-Commerce-Studie-2020 bestätigt dem Onlineshopping „vor dem Hintergrund der Corona-Krise ein dynamisches Wachstum“. So sind die Ausgaben im österreichischen Distanzhandel in diesem Jahr erneut deutlich auf 8,7 Milliarden Euro angestiegen (s. Grafiken). 

Hälfte geht ins Ausland

Doch die heimischen Webshops profitieren von diesem Umsatzzuwachs nur bedingt, denn 54 Prozent der Onlineshopping-Ausgaben fließen ins Ausland – oft zu internationalen Plattformen, „die in Österreich keine Steuern zahlen, die bei uns keine Jobs schaffen und sichern und die nichts zur Kaufkraft im Land beitragen“, verdeutlicht Handelsspartenobmann Gerhard Wohlmuth die große Problematik. 

Und insbesondere auch mit Blick auf die massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise brauche es jetzt umso mehr Solidarität der Konsumenten mit heimischen Online-Händlern, so Wohlmuth: „Wir haben dazu die Plattform ,Steirisch einkaufen‘ ins Leben gerufen. Rund 3.500 Unternehmen sind hier bereits mit ihrem Online-Auftritt mit dabei.“ 


Hier kauft man regional-digital

Auch online regional kaufen und damit die heimische Wirtschaft stärken – das ist das Ziel von immer mehr Plattformen. Hier ein Überblick (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) fürs digital-regionale Shoppingvergnügen:

wko.at/steirischeinkaufen Initiiert von der Sparte Handel und der WKO Steiermark, vereint diese Plattform rund 3.500 weiß-grüne Unternehmen und Dienstleister.

www.steirisch-schenken.at Regionale Präsente findet hier nicht nur das Christkind.

regionalkaufen.kleinezeitung.at Bücher, Elektronik, Kleidung oder Kunst? Hier werden alle Shopper fündig.

www.echtgraz.at/onlineshops Hier gehts direkt digital zu den Grazer Händlern.

www.regionale-shops.at Von Wohnen&Kochen über Handwerk&Feuer bis hin zu Weihnachtsspecials hat dieser Onlinemarktplatz alles parat. 

www.kauf-ein-daheim.at Hier zeigen Gratkorner und Deutschfeistritzer Betriebe, was sie online zu bieten haben. 

www.oststeiermarkt.at Kulinarik, Kosmetik, Handwerk und Geschenke aus der Region – per Mausklick.

www.nachhaltig-in-graz.at Grazer bzw. steirische Online-Shops und Lieferdienste finden sich hier unter dem Motto „support the locals“.

www.genuss-region-shop.at Nomen est omen!

www.genussregionen.at Auch hier gibt es regionale Genüsse per Online-Order.

www.niceshops.com Das steirische Pendant zu Amazon

www.shoepy.at Am digitalen Marktplatz für Start-up-Produkte gibts reichlich innovative Geschenk-Ideen.

www.kauftregional.at/steiermark Auch hier ist der Name Programm: Ob Produzent, Händler, Dienstleister oder Gastro – alles regional.

www.shopdaheim.at Österreichweite lokale Händlersuche unter dem Motto „Solidarität ist stärker als das Virus“.

www.shöpping.at Österreichischer Online-Marktplatz – „ohne schlechtes Gewissen“


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