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Chefinnen auf dem Vormarsch

Bereits 28.213 steirische Betriebe sind in Frauenhand – und die Tendenz ist weiter steigend! Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März macht sich „Frau in der Wirtschaft“ für bessere Rahmenbedingungen für Unternehmerinnen stark – von besserer Vereinbarkeit bis zu Steuervorteilen.

28.213 Unternehmen in der Steiermark sind in weiblicher Hand – das sind um 1.022 mehr als 2017.
© Kurhan-Fotolia, bofotolux-Fotolia 28.213 Unternehmen in der Steiermark sind in weiblicher Hand – das sind um 1.022 mehr als 2017.

Wenn rund um den 8. März, den Internationalen Frauentag, über Quoten, Gleichberechtigung und Vereinbarkeit von Familie und Job diskutiert wird, wird auch Bilanz gezogen über erreichte Erfolge und über offene Baustellen.

Im Fall der weiß-grünen Unternehmerinnen kann sich die Bilanz aber mehr als sehen lassen, wie aus aktuellen Zahlen hervorgeht: Denn die Zahl der Unternehmerinnen ist im Vorjahr wieder kräftig gestiegen, und zwar auf 28.213 – unterm Strich ist das ein Plus von 1.022 Unternehmerinnen, und die Tendenz ist weiter steigend. Besonders bemerkenswert ist, dass der Frauenanteil bei den Gründungen mittlerweile auf 48,8 Prozent (exklusive Personenbetreuer) gestiegen ist. Zählt man die Personenbetreuer dazu, sind es sogar 64,2 Prozent. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag der weibliche Anteil an den Unternehmensneugründungen noch bei 39,3 Prozent.

„Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, die zeigt, dass Frauen in der Wirtschaft auf der Überholspur sind“, resümiert Adelheid Moretti, die Landesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ (FiW). Interessant ist auch ein Blick auf die Branchen: Besonders hoch ist der Frauenanteil in der Personenberatung und ‑betreuung, der Persönlichen Dienstleistung, bei den Fußpflegern, Kosmetikern und Masseuren, im Direktvertrieb, aber auch in der Gastronomie sowie in der Werbung und Marktkommunikation.

Durchschnittsalter liegt bei 47 Jahren

Außerdem spannend ist die Altersstruktur bei den weiß-grünen Unternehmerinnen. Statistisch gesehen liegt das Durchschnittsalter bei 47 Jahren. Sieben Prozent sind 29 Jahre oder jünger, 18,4 Prozent entfallen auf die 30- bis 39-Jährigen, 30,7 Prozent sind zwischen 40 und 49 Jahre alt. 32 Prozent entfallen auf die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen, 11,9 Prozent sind 60 Jahre oder älter. Im Schnitt beschäftigen die weiß-grünen Unternehmerinnnen drei Mitarbeiter, der Frauenanteil an den Ein-Personen-Unternehmen liegt bei 54,4 Prozent.

Also alles in Butter? Nicht überall, wie Moretti feststellt: „Die positiven Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in vielen Bereichen noch Verbesserungsbedarf gibt.“ Besonders für die finanzielle Entlastung der Betriebe und die Stärkung der Unternehmerinnen möchte sie sich einsetzen. „Diese ist auch für kleinere Unternehmen ein zentrales Thema, weshalb wir eine steuerliche Begünstigung von Büros im Wohnungsverband fordern. Schließlich arbeiten zwei Drittel aller EPU von zu Hause aus.“ 1.500 Euro jährlich sollen für die Absetzbarkeit des Arbeitszimmers steuerlich abzugsfähig sein.


Abseits der Quotendebatte haben wir den Weltfrauentag zum Anlass genommen, bei Unternehmerinnen nachzufragen, was für sie erfolgsentscheidend ist und wo sie Nachholbedarf orten:

Anita Frauwallner, Institut Al­lergoSan: „Der Weltfrauentag soll allen Frauen Mut machen, ihre Träume und Ziele zu verfolgen. Ich bin stolz darauf, ein so tolles Unternehmen leiten zu dürfen, das mit viel Frauenpower für ein gutes ,Bauchgefühl‘ sorgt.“

Christa Zengerer, ACstyria: „Ich wünsche mir zum Weltfrauentag, dass es selbstverständlich ist, dass in der Wirtschaft kein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht wird. Es liegt an jedem von uns, das entsprechende Mindset auch nach außen zu tragen.“

Isabella Fänerich-Lang, TCM International: „Wir müssen uns als Frauen nicht die Tür aufhalten lassen, sondern können sie auch selbst öffnen. Ich wünsche mir, dass in Zukunft mehr junge Frauen den Mut haben, sich selbst Räume zu eröffnen.“

Herta Stockbauer, BKS Bank: „Anlässlich des Weltfrauentags wünsche ich mir mehr Frauen in Führungspositionen – die Quote für Aufsichtsräte hat sich gut bewährt. Mehr Chancengleichheit brächte besser aufgeteilte Kinderbetreuung.“


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