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Center of Excellence: Spatenstich für eine neue Bildungsära

Die WKO Steiermark startet mit dem "Center of Excellence" nun das größte Bildungs-Investitionsprojekt ihrer Geschichte: Rund 41 Millionen Euro werden für Baukosten zur Verfügung gestellt, dieser löst den Großteil der in die Jahre gekommenen WIFI-Werkstättengebäude ab.

Vizepräsident Herbert Ritter, Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler, Präsident Josef Herk, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Vizepräsidentin Gabi Lechner, Vizepräsident Andreas Herz und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg (v.l.)
© Foto Fischer Vizepräsident Herbert Ritter, Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler, Präsident Josef Herk, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Vizepräsidentin Gabi Lechner, Vizepräsident Andreas Herz und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg (v.l.)

Immer mehr Betriebe klagen über einen akuten Arbeits- und Fachkräftemangel, während Digitalisierung und Industrie 4.0 unsere Arbeitswelt grundlegend verändern. Herausforderungen, für die es neue Qualifikationen brauchen wird, die wiederum zeitgemäße und moderne Infrastruktur brauchen. Aus diesem Grund startet die WKO Steiermark mit dem „Center of Excellence“ nun das größte Bildungs-Investitionsprojekt ihrer Geschichte: „Es freut mich sehr, dass wir dieses historische Projekt nun starten können“, betont WKO Steiermark Präsident Josef Herk anlässlich des Spatenstichs mit Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, dem Grazer Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler sowie dem gesamten WKO-Präsidium, den Vizepräsidenten Andreas Herz, Gabi Lechner und Herbert Ritter sowie Direktor Karl-Heinz Dernoscheg.

14.200 Quadratmeter Fläche

Umgesetzt wird das Bauprojekt von DI Christoph Achammer, ATP architekten ingenieure. Achammer und sein Team gingen beim Architekturwettbewerb fürs „Center of Excellence“ als Sieger hervor. Im Rahmen dessen werden nun 14.200 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche (inklusive Tiefgarage) neu errichtet, sie bieten Platz für modernste Werkstätten und neue Qualifizierungsangebote. Darüber hinaus entsteht eine Tiefgarage mit 95 Parkplätzen, rund 41 Millionen Euro sind für die Baukosten nach aktuellem Stand geplant. Mittel, die allesamt durch Rücklagen der WKO Steiermark gedeckt sind, wie Präsident Josef Herk gemeinsam mit seinen Vizepräsidenten Herbert Ritter, Gabi Lechner und Andreas Herz sowie Direktor Karl-Heinz Dernoscheg erklärt: „Es ist eine Investition der steirischen Wirtschaft in die Zukunft der steirischen Wirtschaft. Denn wir befinden uns inmitten eines grundlegenden Wandels, ausgelöst durch die Digitalisierung. Diese verändert viele Arbeits- und Berufsfelder grundlegend, dafür heißt es gerüstet zu sein. Und zwar mit den besten Bildungs- und Qualifizierungsangeboten, angepasst an die Struktur unseres Wirtschaftsstandortes.“ Konkret werden im Center of Excellence folgende Technologiebereiche angesiedelt sein: 

  • Mobilitätstechnik (PKW, LKW, Zweirad) inkl. alternative Antriebstechnologien
  • Werkstofftechnik (Metalltechnik, CNC-Technik, Schweißtechnik)
  • Elektrotechnik – Elektronik – Automatisierungstechnik
  • Energietechnik (Installationstechnik – Alternativenergien – Kältetechnik)
  • Multifunktionale und technologieübergreifende Werkstätten und EDV-Räume

Zusätzlich werden im „Center of Excellence“ Flächen für die praktische Ausbildung in Gastronomie und Tourismus sowie Lehrsäle vorhanden sein. Labors und Werkstätten werden vom WIFI Steiermark für Aus- und Weiterbildung (von Lehrlings-Zusatzausbildungen über Meisterschulen bis zu akademischen Lehrgängen) genutzt. Darüber hinaus sollen diese auch dem übertragenen Wirkungsbereich der WKO Steiermark für die Abhaltung von Lehrabschluss-, sowie Meister- und Befähigungsprüfungen zur Verfügung stehen.

So soll das Center of Excellence nach der Fertigstellung im Jahr 2025 aussehen.
© ATP architekten ingenieure So soll das Center of Excellence nach der Fertigstellung im Jahr 2025 aussehen.

Baustart  

Die Bauarbeiten fürs „Center of Excellence“ beginnen ab sofort. Um auch in dieser Zeit die Parkplatzsituation bzw. die Erreichbarkeit des WKO-Areals zu erleichtern, kann seit kurzem neben den Linien 39 und 41 auch der 62er-Bus als öffentliches Transportmittel zum Erreichen von WKO, WIFI, FH Campus 02 und Co. genutzt werden. Die Linie 62 verkehrt zwischen Montag und Samstag von Puntigam kommend bis zur neuen Wendeschleife „WKO-WIFI tim“ und bindet das Areal der Wirtschaftskammer-Einrichtungen sowie der „Sozialversicherungs-anstalt der Selbständigen“ ideal an den Grazer Westen an. Erstmals wurde seitens der Graz Linien außerdem eine Expressbuslinie mit der Nummer 62X probeweise für ein Jahr eingeführt: Pünktlich zu den Arbeits- bzw. Kurszeiten fahren dabei von Montag bis Samstag ergänzende Expressbusse zwischen dem Hauptbahnhof und der neuen Endstation. Für WIFI-Kunden ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Graz vor und nach den Kursen kostenlos. 

STATEMENTS 

Josef Herk, Präsident WKO Steiermark: „Wer morgen unseren Wohlstand sichern will, der investiert heute in Bildung und Qualifizierung. Gerade ein Land wie die Steiermark, das vom Knowhow und dem Fleiß seiner Menschen lebt, ist hier angesichts des immer akuteren Arbeits- und Fachkräftemangels gefordert. Darum haben wir inmitten eines historischen Wandels auch eine historische Investition beschlossen. Mit dem Center of Excellence wollen wir unseren Unternehmern und ihren Mitarbeitern die bestmögliche Qualifizierung bieten, entsprechend den Anforderungen der Digitalisierung.“   

Barbara Eibinger-Miedl, Wirtschaftslandesrätin: „Die Digitalisierung verändert alle Wirtschafts- und Lebensbereiche und führt zu einem Wandel der Arbeitswelt bis hin zu gänzlich neuen Berufsbildern. Investitionen in Aus- und Weiterbildung sind daher das Gebot der Stunde. Vom Center of Excellence wird die gesamte steirische Wirtschaft profitieren, welche dringend Fachkräfte benötigt. Das Center wird zudem ein wichtiger Baustein dafür sein, die Position der Steiermark als Innovations- und Forschungsland Nummer eins abzusichern.“ 

Günter Riegler, Wirtschaftsstadtrat: „Mit dem heutigen Spatenstich wird der Weg zur neuen Heimat der Weiterbildung für technische und praxisorientierte Berufe in der Steiermark geebnet. Gerade in Zeiten des Arbeits- und Fachkräftemangels ist der Bau eines zukunftsweisenden Bildungszentrums, welches bestehende Ausbildungsangebote ergänzen wird, für die Industrie- und Hochtechnologiewirtschaft von herausragender Bedeutung. Ich gratuliere herzlich zu dieser Initiative und hoffe weiterhin auf breite Unterstützung dieses Vorhabens durch die gesamte Grazer Stadtregierung.“



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