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Cashback-Aktion als großer Umsatzturbo

Innerhalb weniger Stunden wurde der Cashback-Topf der WKO zwei Mal geleert. Der Löwenanteil ging an die Steiermark.

CashbackAktion-Sujetbild
© WKO

Das Prinzip war einfach: Wer ab 13. Dezember in einem heimischen, vom Lockdown betroffenen Betrieb einen Gutschein kaufte, konnte sich 20 Prozent des Bruttorechnungsbetrags zurückholen. Zumindest ein paar Stunden lang, denn die große Cashback-Aktion der Wirtschaftskammern hat alle Erwartungen übertroffen. Innerhalb nicht einmal eines halben Tages war die dafür zur Verfügung gestellte eine Million Euro aufgebraucht. „Darum haben wir uns auch kurzfristig dazu entschieden, den Topf noch einmal aufzufüllen“, freut sich WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk über den gelungenen Beitrag zu einem sicheren Wiederhochfahren der Wirtschaft. Doch in dieser am Mittwoch gestarteten Fortsetzungsrunde musste man sogar noch schneller sein: In weniger als einer Stunde war der nochmals mit einer Million Euro gefüllte Aktionstopf wieder leer. Im Schnitt wurden sechs Rechnungen pro Sekunde auf www.wko-cashback.at hochgeladen.   

Jede fünfte Rechnung aus der Steiermark

Der Löwenanteil davon geht in die Steiermark: 8.874 von bundesweit 41.089 eingereichten Rechnungen stammen aus der grünen Mark, die damit 433.475 Euro von den insgesamt seitens der Wirtschaftskammern Österreichs zur Verfügung gestellten zwei Millionen Euro erhielt. 11,2 Millionen Euro an Umsatzvolumen konnten damit bewegt werden, wobei die Summe der eingekauften Gutscheine noch wesentlich höher ist. „Wir sind überwältigt vom enormen Echo dieser Aktion. Ein herzliches Danke an alle, die daran teilgenommen haben. Denn mit jedem Gutschein, der hier gekauft wurde, wurden Betriebe in der Region gestärkt und damit auch Arbeitsplätze gesichert“, betont Herk. 

Dieses sofort umgesetzte Geld überbrückt momentan leere Kassen und gibt den Unternehmen Mut,
WKO Steiermark Präsident Josef Herk


Geld, das vor allem vielen Klein- und Mittelbetrieben zu Gute gekommen ist, wie die hohe Anzahl an Rechnungen zeigt. Pro Kunde konnte nämlich nur eine Rechnung eingereicht werden und das mit einem Mindesteinkaufswert von 50 Euro, wobei maximal 60 Euro ersetzt wurden. Als Aktionsstart wurde bewusst der 13. Dezember als Öffnungstag für weite Bereiche der Wirtschaft gewählt, wobei durch den Gutscheinkauf alle auch zu diesem Zeitpunkt noch geschlossenen Branchen profitieren konnten. Und dieser Plan ging auf. Vom Friseur bis zum Hotel, vom Baumarkt bis zur Boutique, vom Restaurant bis zum Floristen: Gutscheine wurden quer durch die Branchen und quer durchs Land gekauft.  „Dieses sofort umgesetzte Geld überbrückt momentan leere Kassen und gibt den Unternehmen Mut“, so Herk, der darüber hinaus betont: „Regionale Einkäufe sind unglaublich relevant, um Arbeitsplätze zu sichern und die Wertschöpfung im Land zu halten. „Heuer ist das so bedeutend wie noch nie“, so Herk abschließend. 


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