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Busbranche macht jetzt für Schülerbeförderung mobil

Zu wenig Busse zu Spitzenzeiten in der Schülerbeförderung sorgen für Aufregung. Die Autobusunternehmen springen jetzt mit freien Kapazitäten ein.

Schülerinnen und Schüler mit Masken vor Bus
© seanlockephotography - Adobe Stock Das „Corona-Abstandhalten“ funktioniert in überfüllten Schülerbussen nicht. Deshalb wird jetzt aufgestockt.

Die Aufregung war groß, als zum Schulstart offensichtlich wurde, dass sich frühmorgens oft zu viele Schüler in den Schulbussen drängten. Umso mehr begrüßte daher die steirische Omnibusbranche die rasche Ankündigung von Verkehrslandesrat Anton Lang, deshalb zusätzliche Busse in der Schülerbeförderung einzusetzen, ausdrücklich. „Die heimischen Reisebusunternehmer haben aufgrund des coronabedingten Stillstandes im Reiseverkehr genügend Kapazitäten frei, um das Platzpro­blem zu Spitzenzeiten zu beheben“, erklärt Kurt Matzer, Branchenvertreter der Autobusunternehmungen. 

„Ein Anruf des Auftraggebers genügt und wir fahren.“
Kurt Matzer, Branchenvertreter der Autobusunternehmungen

Reisebusse für den Schülertransport

Seit 5. Oktober sei die Verstärkung bei der Schülerbeförderung von Verbund und Land auch fixiert, so Matzer, aktuell werde der Bedarf steiermarkweit erhoben und, wenn nötig, flächendeckend ausgebaut. „Der steirische Verkehrsverbund ist bestrebt, die bestmögliche Lösung beim Schülerverkehr zu finden. Hier ziehen alle gemeinsam an einem Strang“, betont Matzer und erklärt: „Bis Dezember 2020 sind auch die Zahlungen seitens Verbund und Land gesichert.“ 

Und die hier nun angestrebten Kooperationen helfen beiden Seiten, ist Matzer überzeugt – schließlich sei es auch gesamtwirtschaftlich sinnvoller, die derzeit freiliegenden Kapazitäten im Reisebusverkehr sinnvoll zu nutzen und somit auch den Lenkern Beschäftigung zu geben, anstatt sie in die Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit zu schicken. Wesentlich sei hier auch, dass im Gelegenheitsverkehr jeder Schüler einen Sitzplatz mit Rückhalteeinrichtung habe und es kein Platz- wie Sicherheitsproblem gibt.

Insgesamt gibt Matzer aber dennoch zu bedenken, dass die Gesamtsituation in der Schülerbeförderung langfristig gelöst werden müsse, aktuell könne man jedoch in diesen schwierigen Zeiten eine schnelle Hilfe anbieten. 

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