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Blackout-Szenarien haben Notstrom-Lösungen befeuert

Die Nachfrage nach Notstromaggregaten hat sich im letzten halben Jahr verdoppelt. Auch im gewerblichen Bereich rüsten immer mehr Betriebe nach.

Kerze und Stromkasten
© stgrafix/Adobe Stock Licht aus, Strom weg - immer mehr Private und Betriebe sorgen für den Fall der Fälle vor.

Das Schreckgespenst „Blackout“ wird immer mehr zu einem realistischen Szenario: Ein totaler Netzzusammenbruch wird als größtes Risiko für die nächste Systemkrise eingeschätzt. Am 8. Jänner 2021 war es fast so weit, nur knapp  schrammte man an der Katastrophe vorbei. Und in der Corona-Krise rechnet man zudem auch mit Ausfällen in der sogenannten „kritischen Infrastruktur“, zu der auch die Energieversorger zählen.

Wenig verwunderlich also, dass immer mehr Private und Betriebe mit einem Notstromaggregat für den Ernstfall vorsorgen. „Im letzten halben Jahr hat sich die Nachfrage verdoppelt“, berichtet Christian Gaich, Innungsmeister der Elektrotechniker. Neben den Privaten rüsten auch immer mehr Betriebe im gewerblichen Bereich nach. „Mit solchen Lösungen lassen sich kurzfristig je nach Leistungsfähigkeit Ausfälle bis zu einigen Tagen überbrücken“, so der Experte. So hätten etwa schon Kaufhäuser oder Fleischhauer nachgerüstet, sie können ihre Kühlhäuser im Fall des Falles mittels Notstrom versorgen. Auch immer mehr Kommunen sorgen vor, um etwa die Essensversorgung an den Schulen sicherzustellen. Zudem würden auch immer mehr Tankstellen auf Nummer sicher gehen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. 

Leistungsfähige Lösungen

Während Private oft auf Standard-Aggregate aus dem Baumarkt setzen, brauchen Betriebe für eine passende Notstromlösung oft eine Lösung mit hoher Leistungsfähigkeit. Laut Gaich müsse man insbesondere darauf achten, dass die Anlage frequenz- und spannungsstabil (50 Hz/230 Volt) sowie schieflastfähig sei: „Sonst können im schlimmsten Fall sämtliche elektrische Geräte kaputt gehen.“

Wichtig sei zudem, dass die Anlage von einem Fachbetrieb installiert wird, mahnt der Innungsmeister: „Das Netz muss umgeschaltet werden, wenn mit dem Aggregat gearbeitet wird. Das braucht unbedingt eine professionelle Trennung. Wird nicht adäquat umgeschaltet, kann das für die Beteiligten lebensgefährlich sein.“   

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