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Bis 30. September Steuer reduzieren

Unternehmer haben für die Einkommen- bzw. Körperschaftssteuer Vorauszahlungen zu leisten, die bis 30. September herabgesetzt werden können.

Bricht der Umsatz ein, dann Vorauszahlung ESt herabsetzen lassen.
© Robert Kneschke - stock.adobe.com Bricht der Umsatz ein, dann Vorauszahlung ESt herabsetzen lassen.

Die Vorauszahlungen sind vierteljährlich jeweils am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November zu leisten. Ihre Höhe wird vom Finanzamt mit Bescheid vorgeschrieben, der üblicherweise gleichzeitig mit dem Steuerbescheid für ein abgelaufenes Jahr zugeschickt wird. 

Einkommensteuer

Die Vorauszahlungen der Einkommensteuer (ESt) sind ausgehend von der festgesetzten Jahressteuer für das Folgejahr um vier Prozent und für jedes weitere Jahr um je fünf Prozent pro Jahr zu erhöhen. Der Gesetzgeber unterstellt also immer steigende Ergebnisse. Diese gesetzliche Vermutung entspricht oft nicht der wirtschaftlichen Realität. Nachdem ein Großteil des laufenden Jahres schon vorbei ist, kann durch Hochrechnung des bisherigen Gewinns bzw. durch Einschätzung des Jahresergebnisses die ungefähre Steuerbelastung bereits berechnet und mit der von der Finanz vorgeschriebenen Vorauszahlung verglichen werden. 

Wenn 2018 ein schlechteres Jahresergebnis zu erwarten ist, zahlen Unternehmer möglicherweise zu viel ans Finanzamt voraus. In diesem Fall kann man die Steuervorauszahlungen herabsetzen lassen. Bei der Körperschaftssteuer ist auf alle Fälle die Mindeststeuer zu zahlen. Für die Herabsetzung ist ein formloser Antrag erforderlich. Dieser muss eine Begründung enthalten, in der die verminderte Gewinnerwartung aufgrund der wirtschaftlichen Lage dargelegt wird. Diese Zahlen sind dem Finanzamt nachzuweisen, z.B. durch eine Aufstellung über die Umsatzentwicklung, eine Bestätigung über Forderungsausfälle oder die Vorlage einer Zwischenbilanz. Damit eine Herabsetzung noch für das laufende Jahr wirkt, muss der Antrag bis spätestens 30. September gestellt werden. 

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