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"Unsere Betriebe fühlen sich im Stich gelassen"

Die angekündigten Öffnungsschritte werfen mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. WKO Steiermark Präsident Josef Herk fordert eine rasche Nachschärfung und Klärung sowie einen verbindlichen Öffnungs-Fahrplan für alle Branchen. „Sonst droht der Kollaps auf den wirtschaftlichen Intensivstationen“, warnt Herk angesichts der fehlenden Perspektiven.  

Josef Herk im Gespräch_ gestikulierend
© Oliver Wolf WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk: „Wir fordern einen verbindlichen Öffnungsplan, der alle betroffenen Branchen abdeckt und eine zeitnahe Klärung der vielen offenen Fragen."

Man hätte sich seitens der Wirtschaft mutigere Öffnungsschritte erwartet, kommentiert WKO Steiermark Präsident Josef Herk die Bekanntgabe zur weiteren Vorgehensweise in Sachen Corona-Lockdown. „Natürlich ist uns die angespannte Situation angesichts der zuletzt wieder steigenden Fallzahlen bewusst. Aber dagegen gibt es umfassende Präventions- und Sicherheitskonzepte, die ein Öffnen mit Verantwortung schon früher ermöglicht hätten. Leider hat man sich aktuell dagegen entschlossen“, ist Herk enttäuscht.


Dabei passieren laut AGES zwei Drittel der Ansteckungen derzeit im Privatbereich. Was kein Wunder ist, die Menschen haben nach einem Jahr Pandemie Sehnsucht nach sozialen Kontakten und treffen sich in Parks und auf öffentlichen Plätzen oder zum Feiern in Privatwohnungen. „Mit einer mutigeren Öffnungsstrategie ließe sich dieser Trend in sicherere Bahnen lenken. Lieber getestet und mit Präventionskonzept im Gastgarten, als in irgendwelchen Hinterzimmern“, betont Herk. Denn: „Unsere Betriebe sind keine Gefährder, sondern ganz im Gegenteil, sie sind Ermöglicher. Ihre Konzepte für einen sicheren Betrieb während der Covid-Pandemie sind vorbildlich.“  

 „Wir fordern einen verbindlichen Öffnungsplan, der alle betroffenen Branchen abdeckt und eine zeitnahe Klärung der vielen offenen Fragen.“
Josef Herk, Präsident der WKO Steiermark


Die angekündigten Öffnungsschritte werfen jedenfalls mehr Fragen auf als sie beantworten: Was macht ein Wirt, wenn es regnet? Schickt er seine Mitarbeiter dann für drei Stunden in Kurzarbeit? Dürfen Toiletten in der Gaststätte geöffnet werden? Und was ist mit den vielen anderen Branchen? „Wir fordern einen verbindlichen Öffnungsplan, der alle betroffenen Branchen abdeckt und eine zeitnahe Klärung der vielen offenen Fragen“, so Herk. Aktuell fühlen sich die Betriebe im Stich gelassen. 

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