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Bei Pankl "mischt" die Weltelite mit

Forschung unter "Druck": Im Pankl Additive Manufacturing Competence Center arbeiten Weltmarktführer gemeinsam an 3D-Komponenten der Zukunft. 

Die additive Fertigung – also der 3D-Druck – ist die Zukunft der digitalisierten Industrie.
© Kniepeiss Die additive Fertigung – also der 3D-Druck – ist die Zukunft der digitalisierten Industrie.

Unbestritten ist Pankl Racing Systems einer der Big Player für High-Performance-Komponenten im Bereich Aerospace, Prototypenbau und dem Motorsport. Innovationen gibt es hier am laufenden Band. Umso mehr, als jetzt im neuen, über 40 Millionen Euro teuren „Antriebswerk“ die Schienen für eine Mega-Kooperation gelegt wurden: Gleich drei Weltmarktführer (!) wurden zum gemeinsamen „Tüfteln“ an Bord geholt. 

Was hinter dieser Kooperation von vier „Innovativen Geistern par excellence“ steckt, das verrät Pankl-CTO Stefan Seidel: „Mit Böhler, EOS und Quintus Technologies versammeln sich mit uns im Bereich des Pankl Additive Manufacturing Competence Centers (PAMCC) auf ihren Gebieten jeweils global marktführende Technologieunternehmen, um die Entwicklung von neuen, optimierten Metallpulvern sowie der maßgeschneiderten Produktion von hochbelastbaren Metall-3D-Druck-Komponenten voranzutreiben.“ Erste Ergebnisse dieser Technologie-Eliten-Kooperation sind etwa spezielle Bauteile, die in der Formel 1, aber auch in der Formel E bereits zum Einsatz kommen. „Mittels 3D-Druck ist es erstmals möglich, zusätzliche Kühlkanäle für eine gesteigerte Perfomance in die Komponenten ,einzubauen‘“, so Seidel.

Gemeinsam erfolgreich

Die additive Fertigung – also der 3D-Druck – sei die Zukunft der digitalisierten Industrie, betont Seidel. Aber nur gemeinsam lasse sich diese neue Art der Fertigung auch wirklich industriereif darstellen. „Deshalb wurde ein zweistelliger Millionenbetrag ins Setting des PAMCC gesteckt, um ein Umfeld zu schaffen, das weltweit seinesgleichen sucht.“ Damit könne man nicht nur den Prozess komplett abbilden, sondern auch punktgenau an allen Stellschrauben drehen. Das Ziel ist klar definiert: „Wir wollen die bisherigen Grenzen der additiven Fertigung erweitern und neue, visionäre Wege beschreiten.“ 

Und dafür wird mit Böhler an idealen Metallpulvern „gemischt“, bevor diese über die EOS-Lasersintermaschinen in Form gedruckt werden. „Als eine Art Showroom für EOS arbeiten wir hier immer mit Maschinen, die erst Monate später überhaupt am globalen Markt eingeführt werden“, erklärt Seidel. „Und die Belastbarkeit der Bauteile wird bei bis zu 2.000 Bar und 1.400 Grad in der Quintus-HIP-Anlage verbessert.“ 

Stichwort Belastung: Kommt man sich beim gemeinsamen Forschen nicht unweigerlich ins Gehege? „Nein“, winkt Seidel ab. „Wir sind keine Konkurrenten, sondern ideale Sparringspartner. Während andere über Open Innovation noch referieren, ist das bei uns in Kapfenberg längst Realität.“ 

Zitat Stefan Seidel, CTO Pankl Racing:

„Visionen werden nur durch gemeinsames Anpacken Realität. Dieses Motto leben wir nicht nur mit unseren Industriepartnern, sondern auch mit den vielen steirischen Hochschulen. Diese enge Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Quergefragt:

  • Was ist das Erfolgsrezept?

          …unsere top-qualifizierten und hochengagierten Mitarbeiter.

  • Warum das Engagement?

         …der Metall-3D-Druck eröffnet neue Formen der Optimierung.

  • Wohin geht die Reise?

         …unsere Top-Position weiter zu stärken bzw. auszubauen.


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