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Amtsschimmel bei Bauverfahren

Wenn es ums Bauen geht, braucht man in Graz viel Sitzfleisch: 65 Prozent der Baubranche klagen über Probleme.

Die Landeshauptstadt braucht dringend Wohnraum, denn die Murmetropole wächst schnell. Steirische Bauträger stehen daher reihenweise in den Startlöchern, um diese Misere zu bekämpfen, wenn da nicht die langen Bauverfahren wären. Denn um tatsächlich mit einem Bau beginnen zu können, brauchen Ziviltechniker, Bauträger und ihre Auftraggeber ordentlich Sitzfleisch. "Trotz Bemühungen der Stadtpolitik, die Verfahren in Graz zu beschleunigen, dauern diese oft sogar zwei Jahre", klagt Gerald Gollenz, Obmann der Fachgruppe Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Und dass dies kein Einzelfall ist, bestätigt eine aktuelle Umfrage des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung unter 147 Unternehmern aus der Grazer Baubranche.

Langwierige Verfahren

65 Prozent klagten über Probleme bei Behördenverfahren. Größter Kritikpunkt sind dabei die (zu) langen Verfahren. 82 Prozent beklagen diesen Umstand als Hauptübel. Durch den neuen Flächenwidmungsplan kommt aber ein weiterer großer Behördenstau auf die geprüfte Branche zu, weiß Gerald Fuxjäger, Präsident der Ziviltechnikerkammer: "Die bebauungsplanpflichtigen Gebiete wachsen um fast 50 Prozent auf insgesamt 1.750 Hektar an. Beim aktuellen Personalstand des Stadtplanungsamtes wird es zu weiteren Verzögerungen kommen." Deshalb fordert die WKO Steiermark gemeinsam mit der Ziviltechnikerkammer, die Verfahrensdauer - mit verbindlichen Zwischenschritten - auf maximal acht Monate zu verkürzen. Für Entlastung sollen außerdem nicht-amtliche Sachverständige sorgen. Eine neue Service- und Kundenorientierung in sämtlichen Ämtern soll zusätzlich zu einer neuen Nachvollziehbarkeit führen. Denn eine zügige Abwicklung von Bauverfahren sei essenziell, sagt Alexander Pongratz, Landesinnungsmeister Bau: "Das ist die beste Maßnahme gegen Arbeitslosigkeit am Bau." Positiver Lichtblick: Die Stadt Graz hat erst kürzlich den digitalen Akt in der Bau- und Anlagenbehörde eingeführt. "Uns ist wichtig, in dieser Sache konstruktiv mit der Stadt zusammenzuarbeiten", betont Gollenz. 


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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