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Baustellen als Erfolgsbremse

Im Großraum Graz rückte die WKO Steiermark zum letzten RegioTour-Termin 2019 aus, um die Anliegen der Unternehmer aus erster Hand zu erfahren. 

Mit Baustellenplanen wie dieser sollen Unternehmer unterstützt werden.
© Klaus Morgenstern Mit Baustellenplanen wie dieser sollen Unternehmer unterstützt werden.

Das war sie, die RegioTour 2019. Am letzten Tag der zwölfteiligen Besuchsrallye durch die ganze Steiermark endete die finale Station am Schwarzlsee. Unter dem Leitmotto „Selbstverständlich selbständig“  besuchte WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk zusammen mit Vertretern der WKO Steiermark in den vergangenen Monaten verschiedenste Betriebe in allen Regionen, um die Wünsche, Themen und Anliegen der heimischen Unternehmer aufzuspüren und als starke Interessensvertretung Hilfestellung zu bieten. In den beiden letzten Destinationen – Graz und Graz-Umgebung – wurden vor allem zwei Themen häufig genannt: der Fachkräftemangel sowie die Reduktion unerwünschter „Nebenwirkungen“ an Baustellen.

Im Detail: 2.500 Baustellen in unterschiedlichsten Größenordnungen gibt es 2019 in der Stadt Graz. Die notwendigen Baumaßnahmen führen in vielen Fällen zu Beeinträchtigungen von ansässigen Betrieben durch Lärm, Staub und vor allem eingeschränkte Erreichbarkeit. „Gerade aus diesem Grund muss die Stadt Graz hier noch stärker dafür sorgen, die Behinderungen so gering wie möglich zu halten“, fordert Herk. 138 Millionen Euro an Kommunalsteuer alleine im Vorjahr tragen Grazer Unternehmen zur Entwicklung der Stadt bei – „dafür können sie erwarten, dass sie möglichst ungestört ihrem unternehmerischen Tun nachgehen können“, so Herk weiter. Unternehmen müssten frühzeitig über etwaige Behinderungen und laufende Änderungen informiert werden. 

Baustellenmarketing

Potential sehen die Interessensvertreter außerdem im Baustellenmarketing: Durch Begleitmaßnahmen wie bessere Beschilderungen von Baustellenbereichen, individuell bedruckte Baustellenplanen oder Subventionen für Marketingaktivitäten der Unternehmen sollen Umsatzrückgänge eingedämmt werden – dafür erwartet die WKO eine spürbare Aufstockung des Budgets. 

Unterstützung erwarten sich Unternehmer auch im Kampf gegen den Fachkräftemangel: „Aktuell fehlen bereits 25.000 Fachkräfte in der Steiermark. Diese Zahl droht sich in den kommenden Jahren durch die demografischen Entwicklungen zu verdoppeln“, mahnt Herk. In Graz-Umgebung sind insbesondere Techniker in den Bereichen Maschinenbau, Datenverarbeitung und Elektrotechnik Mangelware. Hervorgerufen wird dieser Umstand teilweise durch falsche Bildungs- und Ausbildungsentscheidungen der Jugendlichen sowie eine mangelhafte Grundausbildung. 

Um dem entgegenzuwirken, setzt die WKO mit der Initiative „Bildung 2030“ in der Modellregion GU-Süd bereits besonders früh an: Ziel ist es, in den Volksschulen ab dem kommenden Schuljahr den Lehrplan „neuromotorisch“ umzusetzen, also verstärkt körperliche Aktivität in den Alltag der Schüler zu integrieren. Denn diese fördert ebenso die kognitive Weiterentwicklung und schafft damit eine ideale Basis für die Ansprüche der späteren Arbeitswelt. 

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