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Bares Geld für nachhaltigen Heizungstausch

Mit der Neuauflage des Umweltlandesfonds im kommenden Jahr stellt das Land Steiermark 8,5 Millionen Euro für die Umrüstung auf klimafreundliche Heizanlagen bereit. Die Förderung soll einen Investitionsschub von 43 Millionen Euro auslösen.

Installateur bei der Arbeit
© Adobe Stock Die Förderung soll einen Investitionsschub auslösen, der wiederum Jobs in der Steiermark sichert.

Der Fördertopf des Landes Steiermark für den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme ist auch im kommenden Jahr prall gefüllt: 8,5 Millionen Euro stehen dafür bereit, wie die Umweltlandesrätin Ursula Lackner kürzlich bekannt gab: "Der Klimawandel stellt uns vor große Herausforderungen. Deshalb unterstützen wir die Steirerinnen und Steirer dabei, auf eine neue klimafreundlichere Heizung zu wechseln."

Konkret umfasst die Förderung den Wechsel auf Pellets- und Hackschnitzelkessel, Holzvergaserkessel, Grundwasser- und Wärmepumpen sowie neue solarthermische Anlagen. Im Vergleich zum bisherigen Modell wurden nun auch Luftwärmepumpen aufgenommen und der Fördersatz für Holzvergaserkessel erhöht. Allein aus dem weiß-grünen Fördertopf können bis zu 3.700 Euro abgeholt werden. "In Kombination mit der Bundesförderung, die sich auf aktuell 5.000 Euro pro Anlage beläuft, sind bis zu 8.700 Euro an Unterstützung möglich", so Lackner. Ein Heizungstausch verursacht im Schnitt Kosten von rund 20.000 Euro – ein beträchtlicher Teil davon kann nun über die Förderung abgedeckt werden. 

Breiten Zuspruch erfährt die Fortsetzung der Förderung auch von der WKO Steiermark. Präsident Josef Herk sieht darin "nicht nur ein wichtiges Signal für nachhaltige Investitionen zur Erreichung der Klimaziele, sondern auch einen zentralen Impuls zur Ankurbelung der steirischen Wirtschaft in herausfordernden Zeiten." So wird erwartet, dass die Förderung einen Investitionsschub von 43 Millionen Euro auslöst – Investitionen, die wiederum Arbeitsplätze in der Steiermark sichern. "Denn der Umweltlandesfonds sichert für Betriebe eine kontinuierliche Auslastung und erleichtert die Ressourcenplanung", so Herk. Zudem regt er einen "Entbürokratisierungsschritt" in der Form an, dass reine Heizungssanierungen künftig nur mehr meldepflichtig sein sollen und keiner eigenen Baubewilligung mehr benötigen. "Das würde die Gemeinden, die Hauseigentümer und viele Betriebe in der Abwicklung massiv entlasten."

Auch AK-Präsident Josef Pesserl unterstützt die Initiative des Landes: "Oberstes Gebot muss die Sanierung zur Senkung des Energieverbrauchs und die Abdeckung des restlichen Energiebedarfs mit erneuerbaren Energieträgern sein. Wir sehen neben der umweltpolitischen Sinnhaftigkeit jedoch noch Handlungsbedarf in Bezug auf Konsumentenrechte und Preistransparenz."


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