th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Bares Geld für "coole" Technik

Mittels Bauteilaktivierung werden Gebäude zur Heizung oder Kühlung genutzt. Dafür gibt‘s jetzt bis zu 85.000 Euro Förderung.

Wohnsiedlung
© KBF, Zement + Beton/Mayr Gebäude werden für die Erreichung der Klimaziele zum wichtigen Baustein der Energiezukunft.

Die Idee ist simpel, aber äußerst effektiv: Mit moderner Klimatechnik lassen sich Gebäude – konkret Wände und Decken – zur Heizung oder Kühlung nutzen. Dazu werden in speicherfähige, massive Bauteile Rohrleitungen aus Kunststoff verlegt, durch die warmes bzw. kaltes Wasser fließt.  Mithilfe der sogenannten „Bauteilaktivierung“ lässt sich sowohl der Gesamtenergieverbrauch in Gebäuden verringern als auch Wärme aus erneuerbaren Energiequellen speichern – ein wirksames Instrument zur Erreichung der Klimaziele. Schließlich soll der gesamte Gebäudebestand bis 2040 CO2-neutral sein. 

Buchstäblich massive Klimaoffensive

Die buchstäblich massive Klimaoffensive wird jetzt finanziell unterstützt: Im Zuge eines neuen Förderprogramms werden Planungsleistungen für gesamte Wärmeversorgungskonzepte mit Bauteilaktivierung als Wärmespeicher gefördert. Für die Planungsdienstleistung stellt der Klima- und Energiefonds je Einzelprojekt einen Betrag zwischen 40.000 und 85.000 Euro bereit. Zusatzleis-tungen wie etwa die Teilnahme an wissenschaftlichem Monitoring werden extra vergütet. „Die Bauteilaktivierung zeigt, dass massives Bauen nachhaltig, ökologisch und kostengünstig ist“, so Innungsmeister Alexander Pongratz. „Das muss auch in den Baugesetzen und Förderrichtlinien der Steiermark berücksichtigt werden. Der Massivbau wurde bisher zu Unrecht benachteiligt. Ziegel und Beton sind regionale Baustoffe, die seit Jahrhunderten bewährt sind.“ Die Innung hat selbst ein Referenzprojekt errichtet: Das „Steirische Baumeisterhaus“ in Graz-Eggenberg spielt alle Stückerln, von der Bauteilaktivierung über die PV-Anlage am Dach bis zur hinterlüfteten Fassade. 

Das könnte Sie auch interessieren

Bauarbeiter auf Baustelle

Am Bau geht es bergauf

Die steirische Bauvorschau weist fast in allen Bereichen positive Prognosen aus. Wermutstropfen sind steigende Baupreise und der Fachkräftemangel. mehr

Herrengasse Graz Weihnachten Menschen

Was Händler zum offenen Sonntag wissen müssen

Bestimmte Teile des Handels dürfen am Sonntag, dem 19. 12., öffnen. Die Fragen und Antworten dazu im Kurzüberblick. mehr

Schifahrerin

Endlich wieder Winterurlaub in der weißen Grünen Mark

Nach dem besten Sommer aller Zeiten soll die 3-G-Regel der Türöffner in eine perfekte Wintersaison sein: vom Dachstein bis in die Thermenregion. mehr