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Balanceakt Kinder und Karriere

Wie schaffen Unternehmerinnen den Spagat zwischen Kind(ern) und Firma und was sich Mütter zu ihrem Ehrentag wünschen.

Der zweite Sonntag im Mai steht ganz im Zeichen der Mütter. Wenn einmal im Jahr kollektive Lobeshymnen auf die Mütter gesungen werden, stellt sich die Frage: Was wünschen sich unternehmerische Mütter, die den Spagat zwischen Kind(ern) und Firma tagtäglich schaffen müssen, für die restlichen 364 Tage im Jahr? Wir haben bei einigen Chefinnen nachgefragt, wie sie die persönliche Herausforderung meistern und was sie sich von der Politik bzw. der Gesellschaft wünschen. Tenor unseres Rundrufs ist, dass es bei flexibler Kinderbetreuung noch immer hapert. "Gerade bei der Kinderbetreuung sind viel Eigenengagement und Organisation gefragt. Ohne Unterstützung durch das private Umfeld wäre eine flexible Betreuung nicht möglich", sagen etwa die Wissenschafterinnen Andrea Heinzle und Eva Sigl. Und sie müssen es wissen, immerhin hat Sigl vier und Heinzle drei Kinder. "Daneben haben die beiden das Bio-Technologie-Start-up "Qualizyme" auf die Beine gestellt.

Flexible Betreuung der Kinder gefordert

Ins selbe Horn stößt auch Adelheid Moretti, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft: "Das beste Muttertagsgeschenk der Politik für alle berufstätigen Mütter sind gut betreute Kinder in ganz Österreich", pocht sie auf den raschen und flächendeckenden Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen. Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit fordert Moretti, die Schließzeiten von Kindergärten und Co. auf maximal drei Wochen im Jahr zu begrenzen und die Öffnungszeiten auf mindestens 50 Stunden pro Woche zu erweitern.

Blumen und Pralinen

Der Muttertag ist aber nicht nur Anlass für gesellschaftspolitische Forderungen, sondern mittlerweile auch ein veritabler Wirtschaftsfaktor: So erwartet der steirische Handel zum Muttertag ein sattes Zusatzgeschäft von 23 Millionen Euro, rechnet Handelsobmann Gerhard Wohlmuth vor. Im Schnitt werden laut einer aktuellen Erhebung des Handelsverbands rund 30 Euro für die Mama im stationären Handel ausgegeben. Jeder Vierte investiert mehr als 50 Euro in das Muttertagsgeschenk. Bereits jedes fünfte Geschenk wird schon zugestellt, da es online bestellt wurde. In Summe gaben 77 Prozent der Befragten an, zum Muttertag ein Geschenk für die Mama zu besorgen. Aber nicht nur im Steirerland, auch bundesweit klingeln die Kassen millionenfach - am liebsten werden Blumen und Pflanzen geschenkt. Ganze 60 Prozent greifen zum blumigen Geschenk, zum Valentinstag sind es 57 Prozent. Womit Trendbewusste in diesem Jahr richtig liegen? Laut Rudolf Hajek, Präsident des Blumenbüros, sind heuer "Sträuße in zartem Rosa, kombiniert mit kräftigen Akzenten in dunkem Rot" beliebt. "Auch Farbthemen in Gelb, Creme, Olivgrün und Mint sind ein großes Thema", ergänzt Innungsmeister Johann Obendrauf. Auf Platz zwei der Hitliste bei den Muttertagspräsenten steht Süßes. In Herzform ausgeführt, hat sich zum Muttertag insbesondere die "Steiermark-Torte" als Verkaufsschlager erwiesen. Insgesamt wurden bereits 35.000 Stück der süßen Köstlichkeit verkauft. Jeder Siebente lädt die Mama laut Handelsverband ins Restaurant ein, damit zählt der Muttertag zu den umsatzstärksten Tagen in der Gastronomie. Und auch Kurztrips und Wellness-Geschenke werden immer beliebter, damit sich gestresste Mamas auch einmal eine wohlverdiente Auszeit gönnen.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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