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Ausufernde Bürokratie: Jedes zweite Unternehmen streicht Investitionen!

"Ein Alarmsignal, das von der Politik endlich gehört werden muss", fordert Präsident Josef Herk.

Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine brandaktuelle Umfrage des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung der WKO Steiermark. 51 Prozent der befragten Unternehmer geben an, Investitionen aufgrund der ständig steigenden Bürokratie schon einmal aufgeschoben zu haben, 47 Prozent haben deshalb Investitionen am Standort Österreich bereits gestrichen. Konsequenz daraus: Jeder fünfte heimische Unternehmer will künftig im Ausland investieren. „Ein Alarmsignal, das von der Politik endlich gehört werden muss“, fordert WKO Steiermark Präsident Josef Herk. „Und zwar mit einem rigorosen Bürokratieabbau, bei dem es keine Tabus geben darf.“

 

In vielen Unternehmen steht man derzeit auf der Investitionsbremse. Schuld daran ist aber nicht nur die durchwachsene Konjunktur, sondern auch die ausufernde Bürokratie. Das belegt eine neue Umfrage des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung der WKO Steiermark unter 360 Unternehmern. Für 96 Prozent ist das Thema Bürokratieabbau „sehr wichtig“ beziehungsweise  „wichtig“. Der größte Handlungsbedarf wird demnach in den Bereichen Steuerrecht (60%), Rechtssicherheit in der Sozialversicherung/Abgrenzung Selbständige vs. Unselbständige (48%) und bei Förderansuchen (45%) gesehen, gefolgt von Gesetzesvollzug (37%), Bau- und Anlagenrecht (35%) sowie dem Beauftragtenwesen (24%). Kritisiert wird zudem die Art und Weise der behördlichen Kontrollen: 35 Prozent der Unternehmer, bei denen im vergangenen Jahr Kontrollen durchgeführt wurden, haben diese als „unangemessen“ bzw. „weniger angemessen“ empfunden. Für 70 Prozent hat sich der Arbeitsaufwand durch neue Verordnungen und Vorschriften erhöht.

 

Das wiederum hat Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen, weiß WKO Steiermark Präsident Josef Herk: „Für 70 Prozent der befragten Unternehmer hat die ständig steigende Bürokratie Einfluss auf Investitionsentscheidungen in Österreich. 51 Prozent davon geben an, Investitionen schon einmal aufgeschoben zu haben, 47 Prozent haben deshalb Investitionen überhaupt gestrichen.“ Die Konsequenz daraus: Es wird im Ausland investiert. 14% der Befragten, die Investitionen planen, wollen diese künftig im Ausland durchführen, 6% haben bereits im Ausland investiert. „Dieser Trend muss gestoppt werden“, fordert Herk. „Und zwar mit einer rigorosen Reduktion des bürokratischen Aufwands“, so Herk weiter. Die WKO Steiermark hat darum die Online-Plattform „Schluss mit Schikanen“ (www.wko.at/stmk/schlussmitschikanen) gestartet. 


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652

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