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Austria Druckguss will mit China-Hilfe Umsatz verdoppeln

Die Übernahme von Austria Druckguss durch die chinesische Zhongding-Gruppe bestärkt den Gleisdorfer Betrieb. Hier wird das internationale Druckguss-Headquarter entstehen, der Umsatz soll verdoppelt werden.

Über die Verkaufssumme hüllt sich Austria-Druckguss-Geschäftsführer Nikolaus Szlavik in Schweigen, nicht jedoch über die Pläne, die der neue chinesische Eigentümer mit Austria Druckguss hat. Gerade erst ist der Chef des Gleisdorfer Automotivezulieferers aus Fernost zurückgekehrt und berichtet über den starken Aufwind, den das Unternehmen durch die chinesischen Neo-Besitzer bekommt.„Die Zhongding-Gruppe gehört zu den größten familiengeführten Automotivezulieferern weltweit und besitzt noch zwei weitere Gießereien – eine in Michigan, USA, und eine im chinesischen Anhui. Unser Werk wird zum Headquarter werden. Die Führungsrolle übernehmen wir aufgrund unserer absoluten Technologieführerschaft“, erzählt Szlavik. 

Wobei der neuen Führung aus China durchaus bewusst sei, dass mit Austria Druckguss gerade der Standort mit den höchsten Kosten zum Mittelpunkt der Zhongding-Guss-Sparte werden wird. „Im Gegensatz dazu haben sie unseren Namen im Portfolio“, betont Szlavik, „wir beliefern alle OEMs im Automobilbereich und die Strahlkraft des Namens Austria Druckguss wird sowohl für die Zhongding-Bestrebungen in den USA wie auch in China selbst genutzt.“ Nicht zuletzt deshalb wurde das Unternehmen ja auch von den neuen Eigentümern ausgewählt, denn mit dem Gleisdorfer Zulieferer sicherte sich die chinesische Gruppe einen renommierten Betrieb im Herzen der europäischen Automotiveindustrie. 

Und die Fact-Finding-Mission in China hat Szlavik auch darin bestärkt, die weiteren Ziele für das steirische, 225 Mitarbeiter starke Werk zu unterstreichen: „Heuer rechnen wir mit Umsätzen von über dreißig Millionen Euro.Einige Großprojekte sind noch in der Pipeline, die es noch abzuschließen gilt. Mittelfristig ist eine Verdoppelung der Kapazitäten und des Umsatzes absolut möglich.“ Um das zu erreichen, gelte es jetzt, gemeinsam mit den Eigentümern aus China die neuen Strategien aufzustellen, die dann in einen Investitionsplan für das steirische Werk münden, erzählt Szlavik. Apropos Finanzen: Schon die durch die Übernahme gewonnene Stärke stimmt Szlavik sehr optimistisch, die Rolle als Spezialist für Aluminiumdruckgussteile international weiter auszubauen: „Unsere Eigenkapitalquote liegt weit über dem Branchenschnitt. Wir sind überall grün gelistet, was uns das Mitspielen um Aufträge in den ganz großen Ligen erlaubt.

Austria Druckguss:

ADG geriet zwischen 2010 und 2012 in wirtschaftliche Schieflage, die Bestellung von Nikolaus Szlavik zum Geschäftsführer Ende Oktober 2012 wendete den Kurs. 2013 wurden schwarze Zahlen geschrieben, 2014 das Ergebnis verfünffacht. Infos: www.austriadruckguss.com


Von Veronika Pranger (Steirische Wirtschaft), 

erschienen in der Steirischen Wirtschaft

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