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Coronahilfen gehen in die nächste Phase

Mit dem neuen Ausfallbonus II und der Phase 3 des Härtefallfonds bleibt der Rettungschirm für Unternehmen weiterhin gespannt. Ein Überblick.

Geldscheine, Schriftzug Corona
© bluedesign, adobestock Viele Unternehmen leiden nach wie vor unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Ab sofort steht Unternehmen mit einem Umsatzausfall von mindestens 50 Prozent in einem Monat der Ausfallsbonus II offen. Er ist mit 80.000 Euro/Kalendermonat gedeckelt. Den Ausfallsbonus Juli kann man von 16.  August – 15.  November beantragen, den Bonus für August von 16. September – 15. Dezember, den Bonus September zwischen 16. Oktober und 15. Jänner 2022. Vergleichszeitraum ist der dem Kalendermonat des Betrachtungszeitraums entsprechende Monat des Kalenderjahres 2019. Die Höhe ergibt sich aus dem Umsatzausfall im betroffenen Zeitraum und dem Prozentsatz (10 – 40 Prozent) für die jeweilige Branche, in der das Unternehmen überwiegend tätig war. Waren das mehrere, dann die Liste Branchenkategorisierung abrufen: fixkostenzuschuss.at/ausfallsbonus2-branchenkategorisierung

Maximale Höhe des Ausfallbonus

Ausfallsbonus II: 1.800.000 Euro, abzüglich eventuell erhaltener Unterstützungen wie zum Beispiel gewährter Lockdown-Umsatzersatz I oder II (direkt oder indirekt) sowie Fixkostenzuschuss 800.000 Euro. Voraussetzung für die Inanspruchnahme: Das Unternehmen hat seinen Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich bzw.übt eine operative Tätigkeit in Österreich aus und erleidet im Kalendermonat einen Umsatzausfall von mindestens 50 Prozent.Beim Unternehmen darf in den letzten drei veranlagten Jahren kein rechtskräftig festgestellter Missbrauch im Sinne der Bundesabgabenordnung vorliegen, der zu einer Änderung der steuerlichen Bemessungsgrundlage von mindestens 100.000 Euro im jeweiligen Veranlagungszeitraum geführt hat. Das Unternehmen darf in den letzten fünf veranlagten Jahren nicht mit einem Betrag von insgesamt mehr als 100.000 Euro vom Abzugsverbot des Körperschaftssteuergesetzes oder von den Bestimmungen der Hinzurechnungsbesteuerung (bzw. Methodenwechsel) betroffen gewesen sein. Das Unternehmen darf weder seinen Sitz noch eine Niederlassung in einem Staat haben, der in der EU-Liste der nicht kooperativen Länder und Gebiete für Steuerzwecke genannt ist, und an dem Sitz oder der Niederlassung in diesem Staat im ersten nach dem 31. Dezember 2018 beginnenden Wirtschaftsjahr überwiegend Passiveinkünfte erzielen. Über den Antragsteller bzw. dessen geschäftsführende Organe darf in den letzten fünf Jahren keine rechtskräftige Finanzstrafe oder entsprechende Verbandsgeldbuße aufgrund von Vorsatz verhängt worden sein.

Der Härtefall-Fonds

Der Härtefall-Fonds als rasche Akuthilfe für viele von der Corona-Pandemie getroffene Selbständige geht in die Phase drei. Bis einschließlich 31. Oktober können Förderungen für bis zu drei Betrachtungszeiträume (Juli, August, September 2021) rückwirkend beantragt werden. Was ist neu gegenüber Phase zwei? Für die Antragstellung ist eine persönliche Handy-Signatur (sie kann unter anderem über FinanzOnline aktiviert werden) erforderlich. Dadurch wird der Aufwand bei der Dateneingabe verringert. Zum Nachweis einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung müssen zusätzliche Angaben im Online-Antrag gemacht werden. Die Mindestförderhöhe pro Betrachtungszeitraum in Phase 3 des Härtefall-Fonds beträgt 600 Euro, die maximale Förderhöhe bleibt wie in Phase 2 bei 2.000 Euro. Die Zeit zwischen 16. und 30. Juni wird bei einem Antrag des Bezugszeitraums Juli 2021 pauschal mit 50 Prozent der Förderhöhe abgegolten, wenn man für den Betrachtungszeitraum 1 einreicht. Daraus ergibt sich eine maximale Gesamtförderhöhe von 7.000 Euro. 

Der Antrag für den Härtefall-Fonds 3 ist wie gewohnt direkt über folgende Website möglich: wko.at/haertefall-fonds.   

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