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Ausbildung zum Lkw- und Buslenker wird jetzt gefördert

500 offene Stellen sind beim AMS im Bereich Transport und Logistik gemeldet. Um diese zu besetzen, wird die Lenker-ausbildung gefördert.

Perz, Schachner, Krenn, Snobe und Ferstl (v.l.): Nachwuchssuche kommt in Fahrt.
© Fischer Perz, Schachner, Krenn, Snobe und Ferstl (v.l.): Nachwuchssuche kommt in Fahrt.

Mitarbeiter fehlen an allen Ecken und Enden. Auch in der Transportwirtschaft und in der Busbranche. Damit die Versorgung mit Waren, aber auch die Mobilität der Menschen langfristig abgesichert werden kann, haben die Sparte Transport- und Verkehr der WKO Steiermark, das AMS und die Gewerkschaft das Projekt „AMS-Driver“ ins Leben gerufen. 

Den Transport-und Busunternehmen werden dabei schulungswillige, arbeitslos gemeldete Bewerber mit Führerschein B vorgeschlagen, die dann eine überbetrieblich verwertbare Ausbildung und die Zusicherung einer konkreten Anstellung nach erfolgreich absolvierter Schulung  erhalten“, betonen die Initiatoren des Qualifizierungsprojekts, Karl-Heinz Snobe (AMS-Landes-GF), Horst Schachner (ÖGB- und vida-Landesvorsitzender), Alfred Ferstl (Spartenobmann Transport und Verkehr), Anja Krenn (FG-Geschäftsführerin Güterbeförderungsgewerbe) und Mark Perz (Vorstandsdirektor Mobilität & Freizeit, Holding Graz).  

Was Betriebe tun müssen? Den Mitarbeiterbedarf beim AMS melden, das die Information dem Ausbildungszentrum Fohnsdorf bekannt gibt, wo Otto Liebminger und Uwe Blauensteiner die Fäden ziehen und die „Paarbildung“ zwischen Unternehmen und potentiellen Mitarbeitern in Angriff nehmen: „Wenn sich ein Unternehmen für eine Person entscheidet und sich diese auch bereit erklärt, nach der Ausbildung bei der Firma ein Dienstverhältnis zu beginnen, dann wird die konkrete Umsetzung der Qualifizierungsmaßnahmen gestartet.“ 

AMS und Betriebe finanzieren Ausbildung

Die Kurskosten sowie die Deckung des Lebensunterhaltes während der Ausbildung zum Berufslenker bis zu einer Höhe von 4.500 Euro werden vom AMS finanziert. Die Firma selbst bezahlt einen Unkostenbeitrag von 450 Euro pro Person und Ausbildungsmonat.  

Alfred Ferstl, Spartenobmann Transport und Verkehr, hofft dank der Initiative schon mittelfristig auf eine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt in der Transport-und Busbranche: „Der Lockdown hat gezeigt, wie unverzichtbar Lkw-Lenker und Busfahrer in unserer Gesellschaft sind. Als Systemerhalter, die Waren in Millionenhöhe von den Produzenten zu den Konsumenten transportieren, aber auch im öffentlichen Verkehr, wo Buslenker die Mobilität der Menschen im beruflichen und privaten Alltag absichern.“ 

Blauensteiner rechnet generell mit einer Ausbildungszeit von rund vier Wochen, um Interessenten in den Fahrschulen zu Lkw- bzw. Bus-Fahrern auszubilden. „Das ist nur eine Grundausbildung, Spezialausbildungen  müssen natürlich zusätzlich absolviert werden.“ 

Infos: Schulungszentrum Fohnsdorf, Tel. 03573/6060 2020, E-Mail: AMS-Driver@szf.at


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