th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Auf Traumurlaub in der Steiermark

Immer mehr Steirer wissen ihre Heimat zu schätzen und urlauben im eigenen Land. Neben klassischen Urlaubsthemen gibt es auch neue und durchaus nicht alltägliche Angebote.

Die Steiermark ist das beliebteste Urlaubsziel der Österreicher.
© Steiermark Tourismus/Gery Wolf Die Steiermark ist das beliebteste Urlaubsziel der Österreicher.

Hoch vom Dachstein an – bis zur südsteirischen Weinstraße: Die Steiermark ist eine Top-Urlaubsdestination. Ds wissen auch immer mehr Steirer zu schätzen, was sich aus Ankunfts- und Nächtigungszahlen eindeutig ablesen lässt, erklärt Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus: „Den Trend, dass die Steirer verstärkt im eigenen Land ihren Urlaub verbringen, sehen wir schon seit einigen Jahren. Auch heuer rechnen wir wieder mit einer Zunahme, die großen Sprünge werden es aber nicht mehr sein, denn das Niveau ist bereits sehr hoch.“. Konkret sind die Sommer-Ankünfte von Steirern in der Steiermark von 249.000 (2006) auf 393.000 (2016) gestiegen – ein Plus von rund 144.000. Die Nächtigungen von Steirern in der Steiermark legten im gleichen Zeitraum um rund 180.000 – auf 1,05 Millionen im Jahr 2016 – zu.

Warum aber „zieht“ die Steiermark bei den Steirern immer mehr? „Es ist sicherlich so, dass uns die politische Situation in traditionellen Urlaubsländern geholfen hat“, erklärt Franz Perhab, Obmann der Sparte Tourismus in der WKO Steiermark. Allerdings habe sich auch in der Angebotsvielfalt einiges getan – was die Steirer auch dazu bewegt, ihr Bundesland öfter als einmal jährlich zu genießen. Perhab: „Die Steirer kommen häufiger, bleiben dafür aber  kürzer als ausländische Gäste. Die gute touristische Infrastruktur ist dabei ein wichtiger Magnet – etwa die Aufstiegshilfen in den alpinen Bereich.“ Hier wurde auch kräftig investiert – etwa zuletzt auf der Riesneralm in einen neuen „E-Enduro-Park“.

Zu den klassischen Themen zählen aber sicherlich die Aktiv-Angebote. So erleben etwa Weitwanderwege derzeit wieder einen regelrechten Boom, wie Claudia Flatscher von der Tourismusregion Hochsteiermark zu berichten weiß: „Die Hitze in den Städten treibt zunehmend die Leute in die Berge, die Sommerfrische gewinnt wieder an Bedeutung.“ Darauf hat man in der Hochsteiermark auch reagiert und in diesem Sommer mit dem Themenweg „BergZeitReise“ – einem 18 Etappen umfassenden Teil des Weitwanderweges „Vom Gletscher zum Wein“ – konzipiert. „Dabei haben wir uns der alpinen Geschichte unserer Region gewidmet. In Mürzzuschlag haben wir etwa eine der ältesten Bergrettungen Europas und im Erzberggebiet Jahrhunderte alte bergmännische Traditionen“, sagt Flatscher. Mit dem Sackwiesensee auf 1.500 Metern Seehöhe findet man im Hochschwabgebiet zudem den höchstgelegenen Badesee Europas – mit lauschigen 16–18 Grad Wasser­temperatur …

Wer die (Wein-)Berge hingegen gerne mit dem Fahrrad erkundet, wird beispielsweise in der Süd- und Weststeiermark fündig. Auf der „Weinland Steiermark Radtour“ geht es von Ausflugszielen wie dem Motorikpark und Naturbadesee Gamlitz vorbei an Buschenschänken und durchaus auch gehobener Gastronomie bis in die Lippizanerheimat. Auch die Schilchergegend im Bezirk Deutschlandsberg erfährt dabei einen Zulauf, weiß Thomas Brandner vom Tourismusregionalverband: „Die Steirer lieben es, diese Gegend zu entdecken. Dafür gibt es mittlerweile auch schon E-Bikes und sogar ein gewisses Netz an elektrisch betriebenen Genussmobilen, bei denen die Gäste via Tablet im Fahrzeug zu den Geheimtipps gelotst werden. Die Schilchergegend profitiert aber auch immer mehr von Businessreisenden: Diese Gäste kommen beruflich hierher, fahren mit den Firmen dann oft in Buschenschänken – und kommen bald darauf mit ihren Familien auf Urlaub“, erklärt Brandner. Auch kulturell habe man einiges zu bieten – etwa mit dem Schloss Stainz.

Die Kultur ist auch anderswo ein Gästemagnet. In Hartberg etwa, wo man mit literarischen und musikalischen Angeboten punktet, wie Elisabeth Geier vom Tourismusverband Hartbergerland berichtet: „An jedem ersten Samstag im Sommer gibt es beispielsweise das Altstadtpicknick mit  Livemusik, wo wir den Gästen Liegestühle und Picknickdecken zur Verfügung stellen und sie zum Ausrasten einladen. Auch die Abende unter dem Motto ,Sommerfrische’, die von Künstlern umrahmt werden, kommen gut an.“ An diesem Wochenende findet auch die letzte Veranstaltung des Literatursommers statt.

Lesen sorgt auch für Entspannung – und dieses Thema wird auch touristisch immer wichtiger. Mit eigenen „Grünkraft“-Angeboten lockt die Steiermark Erholungssuchende in die Natur und vor allem in die Wälder – wie etwa das Hotel Landsitz Pichlschloss in Mariahof. Dort kann man etwa bei ausgedehnten „Waldbädern“ und einem „Tag des Schweigens“ wieder lernen, vom stressigen Alltag herunterzukommen. „Viele Menschen sind in ihrem Job so eingespannt, dass sie kaum noch zur Ruhe kommen“, erklärt Hotelchefin Katrin Heindl. Mit Meditation, Yoga, Körperwahrnehmung und einfach nur Zeit im Wald bietet sie ihren Gästen Burnout-Prävention und erfüllt großteils gestressten Unternehmern, aber auch vielen Lehrern eine Sehnsucht: „Das Verlangen nach Ruhe ist enorm – und wird wohl in Zukunft weiter steigen“.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Steiermark
Newsportal Pflichttermin für alle Unternehmensgründer

Pflichttermin für alle Unternehmensgründer

Bei der Gründermesse am 1. April dreht sich auf der Grazer Messe alles ums Unternehmertum. Natürlich ist auch das WKO-Gründerservice vor Ort. mehr

  • Steiermark
Newsportal 700 Gäste schnupperten Gründerluft

700 Gäste schnupperten Gründerluft

Informationen von unschätzbarem Wert und ein Gründerstartpaket im Wert von 6.000 Euro als Hauptpreis: die Gründermesse war ein Gewinn. mehr

  • Steiermark
Newsportal Wenn der Chef kein Österreicher ist

Wenn der Chef kein Österreicher ist

1.652 Arbeitgeber in der Steiermark haben keinen österreichischen Pass. Einer von ihnen ist Jan Saria, der in Graz einen syrischen Supermarkt führt mehr