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Auch in Krisenzeiten auf Wachstumskurs

Die Photovoltaik-Branche boomt auch in Zeiten von Covid-19: Wir haben den Einzelunternehmer Billy Rieger auf dem Weg zum Arbeitgeber begleitet.

Billy Rieger und Mitarbeiter David Sackl
© Lex Karelly Billy Rieger mit seinem Mitarbeiter David Sackl und der neu entwickelten Solarbank.

Es sind herausfordernde Zeiten, vor denen die heimische Wirtschaft infolge der Corona-Krise steht. Doch neben den Negativschlagzeilen gibt es auch Lichtblicke – und Branchen, in denen das Geschäft trotz allgemeiner Krisenstimmung floriert. So etwa die Photovoltaikbranche, die schon in den letzten Jahren enorme Wachstumsraten verzeichnet hat. Allein im Vorjahr wurden hierzulande laut PV Austria 387,4 Millionen Euro umgesetzt. 

Gerade die Klein- und Mittelbetriebe in der Branche berichten auch jetzt über große Nachfrage – so auch der Grazer PV-Spezialist  E-Billy, den wir in seinem Grazer Büro besucht haben. Die Auftragsbücher, so Firmenchef Billy Rieger, seien trotz Corona randvoll: „Als Ein-Personen-Betrieb war ich in den letzten Monaten mit der Fülle an Aufträgen so gefordert, dass ich vor der Frage stand: Lehne ich jetzt Aufträge ab oder stelle ich einen Mitarbeiter ein?“ Seit August ist der Betrieb vom Ein-Personen-Unternehmen zum Arbeitgeberbetrieb gewachsen, ein staatlich geprüfter Elektrotechniker bringt nun sein Know-how im Unternehmen ein.

Viel Potenzial bei Photovoltaik

Weshalb die Branche trotz sons­tiger Zurückhaltung so boomt, erklärt sich Rieger zum einen mit der Angst vor einem „Blackout“: „Das ist ein österreichisches Phänomen. Da die Notstromfähigkeit aber nur bedingt nutzbar ist, braucht es individuelle Beratung bei inselfähigen Lösungen.“ Zudem würden immer mehr Kunden Photovoltaik-Lösungen als Anlageform nutzen, um Stromkos­ten zu sparen: „Photovoltaik hat so viel Potenzial, weil es nicht nur klimafreundlich ist, sondern sich auch wirtschaftlich rechnet“, ist der Unternehmer überzeugt. 

Neben der Planung von PV-Anlagen und Stromspeichern lässt der gebürtige Obersteirer auch mit einer Produktinnovation aufhorchen: So hat er eine energieautarke Solarbank entwickelt, auf der man in Parkanlagen oder auf Almwegen sein Handy aufladen kann. Integriert sind auch Akkus, sodass die Funktionen auch bei Schlechtwetter zur Verfügung stehen. Realisiert wurde die zündende Idee in Kooperation mit einem Tischler. „Der Prototyp steht, jetzt tüftle ich noch an letzten Details“, so der gelernte Elektroinstallateur. 

Mit seinem Ingenieurbüro für Elektrotechnik, das er vor rund drei Jahren gegründet hat, hat sich der Betrieb schon über die Landesgrenzen einen Namen gemacht: So wurden neben vielen weiß-grünen Projekten auch Vorhaben in Wien und im Burgenland realisiert.  

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