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Arbeitsplätze weiter abgesichert

Die Phase 4 der Corona-Kurzarbeit läuft Ende Juni aus. Welche Regelungen für das neue Modell, Phase 5, ab 1. Juli gelten.

Arbeiterin und Arbeiter
© Adobestock, Kzenon Am 1. Juli beginnt die Phase 5 des Corona-Kurzarbeitsmodells.

Am Höhepunkt der Corona-Krise und während der Lockdowns hat die Corona-Kurzarbeit als eines der wichtigsten Krisenins-strumente mehr als eine Million Jobs gesichert. Für einen Teil der heimischen Betriebe ist diese Unterstützung nach wie vor unverzichtbar. Um Firmen weiter zu helfen, haben sich Sozialpartner und Regierung auf folgende Regelungen geeinigt, die vorläufig bis Ende Juni 2022  gelten:

Dauer der individuellen Antragsphase: Sechs Monate, das schafft Planungssicherheit.

Wie lange kann ein Betrieb Kurzarbeit machen: 24 Monate, unter besonderen Umständen aber auch entsprechend länger. 

Beihilfe: Abschlag von 15 Prozent der bisherigen Beihilfenhöhe Sie ist damit immer noch höher als vor Corona.

Besonders betroffene Betriebe: In Betrieben mit einem Umsatzrückgang über 50 Prozent  – drittes Quartal  2020 zum Vergleichsquartal 2019 –  bleibt die Beihilfe bis Ende 2021 unverändert (z.B. Luftfahrt, Kinos, Reisebüros, Nachtgastronomie). Ebenso im Fall eines neuerlichen Lockdowns. 

Voraussichtliche abrechnungstechnische Umsetzung: Monatliche Auszahlung der um 15 Prozent reduzierten Beihilfe. Die Aufzahlung auf die volle Beihilfe  erfolgt im Zuge der Endabrechnung.

Mindestarbeitszeit: Anhebung der Mindestarbeitszeit auf 50 Prozent. Bei besonders betroffenen Betrieben bleibt es weiter bei 30 Prozent. Eine Unterschreitung ist bei etwaigen weiteren Lockdowns oder mit einer qualifizierten Begründung möglich.

Urlaub: Der Verbrauch von einer Woche Urlaub je angefangenen zwei Monaten Kurzarbeit ist verpflichtend.

Zugang zur Kurzarbeit: Für Betriebe, deren Mitarbeiter schon in Phase 4 in Kurzarbeit waren, bleibt der Zugang unverändert. Für neue Firmen gilt ab Antragstellung eine Frist von drei Wochen, in der sie beraten werden.

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