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Frisöre für Ansturm gerüstet

Am 2. Mai geht es für viele Dienstleister im Steirerland wieder los! Besonders begehrt sind hier die Frisöre, die geradezu gestürmt werden.

Eva Riegler freut sich auf den Neustart.
© Eva Riegler Eva Riegler freut sich auf den Neustart.

Hunderte Frisöre waren in den letzten Wochen zum Nichtstun verdammt, wie auch Eva Maria Riegler aus Zeltweg. "Ich habe mich online weitergebildet, habe mir einige Kurse angeschaut. Einige Stammkunden wollten ihr Shampoo oder ähnliche Produkte haben, die habe ich vor die Haustüre geliefert. Diese Aufträge kann man letztlich aber an einer Hand abzählen", sagt Riegler, deren Branche aber sogar mit Uneinsichtigkeit zu kämpfen hatte.

Mit Drohungen konfrontiert

"Andere Frisöre haben mir erzählt, dass Kundschaften wollten, dass sie trotz der Beschränkungen ihre Haare machen sollen. Als die Frisöre ablehnten, haben einige dieser Kunden nur gemeint, dass sie auch danach nicht mehr vorbeikommen werden. Gottseidank ist mir das nicht passiert, meine Kunden freuen sich darauf, dass sie ab 2. Mai wieder zu mir kommen dürfen."

Arbeit als neue Herausforderung

Und gerade diese Kunden sind für die steirischen Frisöre jetzt umso wichtiger, da neben der Stehzeit auch viele Investitionen getätigt werden mussten. "Wir müssen jetzt auf Einweg-Plastikmäntel umstellen, auch Hygiene- und Desinfektionsspender stehen überall in meinem Geschäft in Zeltweg bereit. Für mein Team und mich habe ich neben den Schutzmasken, die wir auch für die Kunden anbieten, auch Vollvisierhelme." Von der Arbeit her warten einige Herausforderungen: "Wie wir dann wirklich, gerade im Bereich der Ohren ist es wegen dem Band der Maske schwierig, arbeiten können, wird sich zeigen. Fix ist, dass Mai und Juni von den Terminen her zum Glück übergehen und wir dadurch schnell eine Gewohnheit bekommen", sagt die Chefin, die wegen der Abstandsregelung nun auch Sessel freilassen muss.

Hochzeiten im Herbst

Das Geschäft wird Riegler aber auch über den Sommer kaum ausgehen, denn: "Zahlreiche Firmungen, Hochzeiten und Erstkommunionen wurden in der Region auf September und Oktober verschoben. Aber wir sind bereit, meinen Urlaub habe ich schon einmal hinten angestellt."

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