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Aktionsplan für den Schutz des Klimas

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei öffentlichen Vergabeverfahren eine immer größere Rolle. Der WKO-Experte über den neuen Aktionsplan „naBe“.

Baubesprechung
© VR Studio, Adobestock Bei der öffentlichen Vergabe von Aufträgen muss auch auf den Umweltschutz geachtet werden.

Umwelt- und Klimaschutz, ein sorgsamer und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Natur, eine Verwaltung mit Vorbildwirkung, das sind zentrale Ziele der Bundesregierung. Auch bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, über die rund 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet werden. 

Diese Wertschöpfung nachhaltig zu steigern, darauf zielt der „Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung“ (naBe) ab. Mit dem Fokus, in alle Vergabeverfahren noch stärker den Klima- und Umweltschutz einzubinden. Der naBe-Aktionsplan konkretisiert diese Bestimmung und unterstützt Wirtschaftspartner bei der Umsetzung.

Von Bio-Lebensmitteln bis zu grünem Strom

Von biologischen Lebensmitteln über grünen Strom bis hin zu emissionsfreien Fahrzeugen, „naBe“ regelt seit zehn Jahren, wie und in welcher Qualität von der öffentlichen Hand eingekauft wird. Infolge sind neben Bund und Ländern auch die Kommunen – und damit vor allem die Unternehmen – gefordert, nachhaltig auszuschreiben bzw. anzubieten. Gerfried Weyringer, Experte im WKO-Rechtsservice: „Das Maßnahmenbündel zeigt vor, wie sich klimafreundliche Beschaffung in der Praxis umsetzen lässt.“ Die öffentliche Hand geht dabei mit gutem Beispiel voran. In insgesamt 16 Kategorien werden konkrete Kriterien vorgegeben, die für die gesamte Bundesverwaltung bindend sind: www.nabe.gv.at. Der naBe-Aktionsplan wurde im Sommer aktualisiert, um den Umwelt- und Klimaschutz voranzutreiben, aber vor allem auch, um nationale Gesundheitsziele zu erreichen und die regionalen Wertschöpfung zu steigern. Der Aktionsplan legt daher ganz konkrete Umweltkriterien für Produkte aus unterschiedlichen Beschaffungsgruppen fest, zum Beispiel für Energie, Bau, Büromaterial, Kfz, Lebensmittel, Reinigungsmittel und Dienstleistungen. 

Öffentliche Hand und Wettbewerb 

Weyringer: „Da die öffentliche Hand bei ihrem Einkauf eine Vorreiterrolle hat, sind Handlungsleitfäden mit klaren, transparenten Kriterien für den Einkauf seitens der Wirtschaft grundsätzlich zu begrüßen, solange sie den Wettbewerb nicht unverhältnismäßig einschränken.“ Um die Ziele des naBe-Aktionsplans noch besser umzusetzen, wurde eine Servicestelle für nachhaltige öffentliche Beschaffung eingerichtet. Diese naBe-Plattform ist erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um den naBe-Aktionsplan und unterstützt alle, die in Kommunen oder Unternehmen für die öffentliche Beschaffung verantwortlich sind, bei Ausschreibungen.

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