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Airport Graz will an Flughöhe gewinnen

Mit Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig hat der Flughafen Graz seit Jahresanfang zwei neue Chefs im Cockpit. Ein Start-Interview.

Jürgen Löschnig und Wolfgang Primus vor dem Hauptterminal am Flughafen Graz.
© Foto Fischer Jürgen Löschnig (l.) und Wolfgang Grimus haben mit 1. Jänner die Geschäftsführung am Flughafen Graz übernommen.

Hand aufs Herz: Haben Sie sich Ihre ersten Wochen als Flughafen-Geschäftsführer so vorgestellt?

Grimus: Natürlich waren die ersten Tage von einem permanenten Krisenmanagement geprägt, das sind sie auch weiter noch. Aber wir haben ein top aufgestelltes Unternehmen mit hoch motivierten Mitarbeitern vorgefunden, die eigentlich nur eines wollen: endlich wieder loslegen. Und daran arbeiten wir mit Hochdruck.

Löschnig: Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen. 2020 war mit einem Passagierminus von 81 Prozent und einem Frachtrückgang von 14,5 Prozent ein echter Knaller für  den Flughafen Graz. Aber es ist gelungen, die wirtschaftlichen Folgen durch umfangreiche Sparmaßnahmen abzufedern. Wir zehren jetzt von den Reserven, die in vergangenen Jahren aufgebaut wurden, und das Team ist wirklich voll engagiert. Darum bin ich auch überzeugt, dass wir als Airport – in absehbarer Zeit – wieder eine ordentliche Flughöhe erreichen werden.

Dann kommen wir gleich auf diese Zeit zu sprechen. Wie sehen die aktuellen Pläne aus?

Grimus: Wir wollen ab April langsam wieder hochfahren, vor allem die Anbindungen zu den großen Hubs. Wien wird ja nach wie vor angeflogen, Zürich soll über die Swiss folgen. Im Mai wird dann auch wieder Frankfurt über die Lufthansa angebunden, München folgt im Juni – so der Stand jetzt. Bereits früher, konkret ab Mitte April, hoffen wir, auch wieder die Anbindung Amsterdam über die KLM anbieten zu können, selbiges gilt für die wichtigen deutschen Industriezentren Düsseldorf und Stuttgart, die über die AUA bzw. über Eurowings folgen sollen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Airlines das Destinationsportfolio vor Corona wieder an den Standort zu bekommen. Selbiges gilt für touristische Ziele, wo wir aktuell von 15 Destinationen ausgehen, die mit Reiseveranstaltern von Graz aus in diesem Sommer angeflogen werden können, darunter auch vier neue Ziele, wie Naxos in Griechenland oder Calvi auf Korsika. Aber da hängt natürlich alles von den Reisebeschränkungen ab.  

Wann, glauben Sie, wird die Krise überwunden sein?

Löschnig: Der Wunsch nach Reisen ist sowohl geschäftlich als auch privat groß, das stimmt uns zuversichtlich. Aber es wird natürlich dauern. Wir gehen davon aus, dass wir 2024/2025 das Niveau von vor Corona erreichen werden.

Welche Ziele verfolgen Sie auf dem Weg dorthin?

Löschnig: Wir wollen sowohl den Incoming- als auch Outgoing-Bereich ausbauen, selbiges gilt für den Frachtverkehr. Dazu werden wir den Klimaschutz und die Digitalisierung vorantreiben. Und wir wollen den Flughafen zu einer Aiport-City weiterentwickeln.

In Graz wird aktuell über eine Metro debattiert. Wäre eine solche Anbindung auch für den Flughafen interessant?

Grimus: Auf jeden Fall. Ein weiteres wichtiges Anliegen, was die öffentliche Anbindung  betrifft, ist für uns ein Bahnhofsausbau. 


Die Gesprächspartner:

Jürgen Löschnig ist studierter Jurist (KFU) und seit 1995 in verschiedenen Positionen der Holding Graz tätig – seit 2005 in der Funktion eines Managementbereichsleiters für Finanzen und Prokurist. Am Flughafen Graz ist Jürgen Löschnig seit 2012 als Geschäftsführer der Betriebs GmbH tätig. 

Wolfgang Grimus, Executive MBA Donauuniversität Krems, war seit 1985 für diverse Fluggesellschaften tätig, darunter Austrian Airlines, Lauda Air, Air Berlin und Qatar Airlines. Für die beiden Letztgenannten war Grimus von 2011 bis 2017 bzw. von 2017 bis 2020 als Vice President Network Management tätig.



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