th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

AT&S startet Bau des 500-Millionen-Projekts

Mit dem Baubeginn zumneuen Forschungszentrum setzt AT&S ein klares Statement zum Standort. Investiert werden insgesamt 500 Millionen Euro.

Rendering des Bauprojekts der AT&S in Leoben
© Rendering AT&S Insgesamt werden in das neue Forschungszentrum in Leoben 500 Millionen Euro investiert – und 700 Arbeitsplätze geschaffen.

AT&S ist in Leoben tief verwurzelt. Hier hat die Erfolgsgeschichte begonnen, von einem kleinen steirischen Unternehmen zum globalen Technologieführer bei Hightech-Leiterplatten und Subs-traten“, erklärt AT&S-Aufsichtsratsvorsitzender Hannes Androsch anlässlich des Baubeginns zum neuen Forschungszentrum in der Obersteiermark. Und mit dieser Investition von insgesamt 500 Millionen Euro wird nicht nur diese Erfolgsgeschichte weitergeschrieben, sondern gleichzeitig auch ein mehr als eindrucksvolles Ja zum Wirtschaftsstandort Steiermark ausgedrückt. „Mit dieser einzigartigen Investition schaffen wir eine Vielzahl attraktiver Arbeitsplätze  – und ich lade alle motivierten Fachkräfte und Experten ein, sich mit uns auf eine der spannendsten Reisen zu begeben, die es in Europa aktuell gibt“, so CEO Andreas Gerstenmayer.

700 neue Jobs in Leoben

Man sei der einzige Hersteller von Substraten, der in Europa produziere, betont Gerstenmayer, und AT&S zeige hier, was für europäische Unternehmen in der Halbleiterindustrie möglich sei: „Die neuen Anlagen auf höchstem technischen Niveau erlauben es, unseren Kunden noch innovativere Lösungen für kommende Generationen ihrer Produkte zu liefern.“ Und um das zu erreichen, brauche es vor allem eines: gut ausgebildete Mitarbeiter.  700 zusätzliche Arbeitsplätze werden hier bis 2025 entstehen und gesucht werden nicht nur Ingenieure der verschiedensten Disziplinen sowie Akademiker, sondern auch Fachkräfte und qualifizierte Facharbeiter. Deshalb kooperiere man mit der WKO Steiermark und Bildungseinrichtungen zur Schaffung neuer Lehrberufe und Ausbildungen in Schulen – spezialisiert auf Substrate.

Europas Rolle stärken

Mit dieser Investition leiste AT&S einen wesentlichen Beitrag bei der Umsetzung der EU-Strategie zur Förderung der europäischen Halbleiterindustrie, so Gerstenmayer. Denn Ziel dieses „European Chip Acts“ ist die Schaffung eines „wettbewerbsfähigen Ökosystems auf dem Kontinent, von der Fertigung der Halbleiter bis zum Packaging. Das ist von enormer Bedeutung für die Zukunft, weil Halbleiter die Basis der meisten Hightech-Industrien sind.“ Auch Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck betont diesen Schritt in die Zukunft: „Wir wollen den Österreicherinnen und Österreichern wirtschaftliche Sicherheit für die nächsten Generationen bieten.“ 

Die führende Rolle der Steiermark in der Mikroelektronik und deren weitere Stärkung durch den AT&S-Ausbau unterstreicht Landeshauptmann-Stv. Anton Lang: „Das ist wichtig für den Standort und kann ein Vorzeigeprojekt für Europa werden. Der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen in den steirischen Regionen ist von enormer Bedeutung.“

v.l.: Lang, Gerstenmayer, Schramböck und Ankroch
© AT&S_Nikola Milatovic Start des Millionenprojekts in Leoben mit dem AT&S-„Ground-breaking-Event“ – u.a. mit Lang, Gerstenmayer, Schramböck und Androsch (v.l.)

Das könnte Sie auch interessieren

Martin Schaller

Neuer Höchststand bei Finanzierungen

Trotz turbulenter Zeiten verbucht Raiffeisen mit 1,8 Milliarden Euro einen Rekord beim Finanzierungsvolumen. Auch sonst sind die Ergebnisse gut. mehr

Strommast

Energieversorgung als Damoklesschwert

Die aktuellen Preissteigerungen führen zu existenzbedrohenden Situationen in der Industrie. Zusätzlich bereitet die mögliche Energielenkung große Sorgen.  mehr

Martin Schaller, Sabine Herlitschka und Christian Helmenstein (v.l.)

Krisen als neuer Normalzustand

Hohe Inflation, Krieg in Europa: Große Herausforderungen standen im Fokus des heurigen Raiffeisen-Konjunkturgesprächs.  mehr