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78 "Goldene Böden" in der Steiermark

78 besonders wirtschaftsfreundliche Gemeinden wurden kürzlich mit dem Gütesiegel „Goldener Boden“ ausgezeichnet.

Der Bezirk Graz-Umgebung mit seinen wirtschaftsfreundlichsten Gemeinden.
© Miriam Primik Der Bezirk Graz-Umgebung mit seinen wirtschaftsfreundlichsten Gemeinden.

Pflanzen benötigen den richtigen Boden, um gedeihen zu können. Gleiches gilt für die Wirtschaft: Ohne Engagement und Pflege kann die Wirtschaft vor Ort schwer gedeihen, für Wachstum braucht es sprichwörtlich einen unternehmerfreundlichen „Goldenen Boden“. Von insgesamt 287 steirischen Gemeinden wurden kürzlich im Europasaal der WKO Steiermark 78 Kommunen (siehe Kasten links) mit dem „Goldener Boden“-Zertifikat ausgezeichnet. Um dieses Gütesiegel zu erlangen, mussten zahlreiche Kriterien erfüllt werden. „Dabei geht es um die Rahmenbedingungen vor Ort, sprich ob es zum Beispiel einen Wirtschaftsausschuss gibt, transparente Ausweisung von Gewerbeflächen oder regionale Unternehmer bei der Vergabe öffentlicher Aufträge – im Rahmen der Möglichkeiten – gefördert werden“, informiert der Präsident der WKO Steiermark, Josef Herk.

Wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen

Ziel der Initiative, die auf Nachhaltigkeit und Wissenstransfer baut, ist die Unterstützung der Kommunen, um besonders wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Dafür stehen ihnen beim „Goldenen Boden“ – unterstützt von Städtebund und Gemeindebund – die Experten der WKO Steiermark mit ihrem Fachwissen zur Verfügung. 

Unterschieden wurde bei der Bewertung der Kommunen in drei Kategorien: Kleingemeinden bis 2.000 Einwohner, mittlere Gemeinden bis 5.000 und Großgemeinden über 5.000 Einwohner. Der Einreichprozess fand in einer Zeitspanne von Ende Jänner bis Ende Juni 2019 via digitalem Zertifizierungsprozess über die Homepage www.goldenerboden.at statt.

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