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"7.000 Kinder bekommen hier die Chance auf eine Zukunft"

1,2 Millionen Euro für den Schulbau in Äthiopien hat Peter Krasser schon gesammelt. Doch sein Einsatz ist unermüdlich, im Jänner startet eine Kunstauktion.

Peter Krassers humanitärer Verein hat hat bislang sechs Schulen in Äthiopien gebaut. 7.000 Kinder erhalten hier Bildung.
© Schule Äthiopien Peter Krassers humanitärer Verein hat hat bislang sechs Schulen in Äthiopien gebaut. 7.000 Kinder erhalten hier Bildung.

Die Geschichte des weststeirischen Lehrers und Unternehmers Peter Krasser, der sich, inspiriert von Karl-Heinz Böhms „Menschen für Menschen“-Aktion, zum 50. Geburtstag vor 16 Jahren selbst ein Schulbau-Projekt in Afrika „schenkte“, ist mittlerweile legendär. Sage und schreibe 1,2 Millionen Euro wurden durch zahlreiche Aktionen, Musikevents, Golfturniere und Co. seitdem für den von ihm gegründeten Verein „Schule Äthiopien“ gesammelt.


„2019 werden wir die sechste Schule eröffnen. Insgesamt bekommen damit 7.000 Kinder die Chance zum Bildungserwerb und damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft“, erzählt Krasser. Und es sollen noch mehr werden, deshalb hat Krasser für den 10. Jänner 2019 in der WKO Steiermark ein ganz besonderes Projekt auf die Beine gestellt.


„Diese Benefizkunstauktion ist ein echtes Highlight. Hier werden Bilder der Künstlerfamilie Lalo, Ida und Emil Skralovic versteigert“, erklärt Krasser und erzählt, dass er nun noch mehr Zeit habe, sich seinen humanitären Projekten zu widmen – denn ab Jänner 2019 übernimmt Rosemarie Resnicek seine Funktion als Obmann des Direktvertriebs in der Steiermark. Eine Aufgabe, die er 19 Jahre lang mit großer Leidenschaft ausgeübt habe. „Nein, fad wird mir deshalb nicht. Es gibt ja noch so viel zu tun“, lacht Krasser. Unermüdlichen Einsatz zeigt der Lehrer, der zum Schulenbauer in Afrika wurde, auch im bald 17. Jahr. Was ihn dabei antreibt? „Ich habe nichts dafür getan, um in Österreich – im Paradies – geboren worden zu sein. Doch dieses Glück haben die wenigsten. Es ist also meine moralische Pflicht, jenen etwas von unserem Glück abzugeben, die es nicht so gut erwischt haben.“ Wobei es nicht um Almosen gehe, wie Krasser unterstreicht, sondern „um Hilfe zur Selbsthilfe – die einzig wahre Unterstützung, die diesen Menschen eine Zukunft in ihrem eigenen Land ermöglicht.“



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