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550.000 Euro für Craftbier

In nur elf Tagen hat die innovative Frohnleitner Brauerei „Flecks Steirer­bier“ 550.000 Euro via Crowdfunding gesammelt.

Craftbier-Anlage
© Ulrike Rauch Die Craft-Bier-Pioniere von Flecks haben in nur elf Tagen mehr als eine halbe Million per Crowdfunding eingesammelt.

Elf Tage, 550.000 Euro: Die Craft-Bier-Pioniere von Flecks aus Frohn­leiten haben sich bei Europas größter Crowdfunding-Plattform für nachhaltige Start-ups und Wachstumsprojekte, der steirischen „Green Rocket“, frisches Kapital für frische Biere abgeholt. Mit dem Geld soll nun kräftig investiert werden und direkt in Vertrieb und Produktion fließen. So sollen ein eigener Online-Shop eingerichtet und die Produktpalette um neue Sorten ergänzt werden. Zudem planen die Frohnleitner einen eigenen Biergarten direkt am Produktionsgelände.
Die erzielte Summe ist die dritthöchste, die jemals ein Projekt bei Green Rocket erzielen konnte. Dementsprechend glücklich ist Geschäftsführer Michael Fleck: „Mit Hilfe des Kapitals aus dem Crowdfunding wollen wir das in Österreich noch bei weitem nicht ausgeschöpfte Marktpotenzial von Craftbieren nutzen.“ Schon bisher bot man sieben eigene Biersorten an, in denen die Erfahrung aus 20 Jahren Brauhaus-Technik, aus der die Brauerei hervorgeht, steckt: In 37 Ländern hat man dabei 130 Craft-Brauerei-Anlagen realisiert.

Innovation nicht nur für Brauereibetriebe

us dieser Erfahrung stammt auch die neueste Innovation des Hauses: Der sogenannte „Flecks Mixer“ ist eine Mischanlage für Suspensionen, Maischen und Schlämme und kann mit äußerst niedrigem Energieaufwand betrieben werden. „Wir wollten eigentlich so eine Anlage kaufen, aber mit unserem Stromanschluss hätten wir die marktüblichen Lösungen gar nicht betreiben können“, erklärt dazu Senior-Braumeister Vinzenz Fleck. Deshalb habe man sich wohl oder übel selbst etwas ausdenken müssen und sei dabei auf eine interessante Innovation nicht nur für Brauereien gestoßen. „Wir sind jetzt in der Lage, große Tanks mit geringem Aufwand zu durchmischen. Das wird häufig gebraucht – nicht nur beim Bier, sondern auch bei Schokolade, Milch oder Wasser“, sagt Vinzenz Fleck. Neben handwerklich erzeugtem Bier habe man mit der Anlage nun also auch ein neues verfahrenstechnisches Handwerkszeug entwickelt.

Mehr Infos: www.flecks-mixer.com

Von Klaus Krainer

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