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55.000 Steirer sind derzeit ohne Job

Die Auswirkungen der Coronakrise auf den steirischen Arbeitsmarkt bleiben dramatisch: Mit Ende Mai waren 54.642 Personen beim AMS als arbeitslos gemeldet (+ 84,6 Prozent). 

Massive Zuwächse im Vorjahresvergleich verzeichnen die Branchen Beherbergung und Gastronomie, Verkehr und Lagerei sowie der Bau.
© AdobeStock Massive Zuwächse im Vorjahresvergleich verzeichnen die Branchen Beherbergung und Gastronomie, Verkehr und Lagerei sowie der Bau.

54.642 Personen waren mit Stand Ende Mai beim AMS Steiermark als arbeitslos gemeldet – das sind um 25.035 Personen mehr als zum Stand Ende Mai 2019 (+84,6 Prozent). Inklusive der 6480 TeilnehmerInnen an Schulungen sind damit 61.122 Personen ohne Job (+63,4 Prozent). Zum Vergleich: Mit Ende März 2020 waren 71.011 Steirerinnen und Steirer ohne Job, Ende April waren es 69.644 Personen. „Das etappenweise Hochfahren der Wirtschaft in den vergangenen Wochen führte zu einem erfreulichen, leichten Rückgang an arbeitslosen Personen, aber insgesamt bleibt die Situation am steirischen Arbeitsmarkt natürlich äußerst angespannt und herausfordernd“, betont der Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark, Karl-Heinz Snobe.

Frauen stärker betroffen

Nach wie vor sind Frauen (26.507, +90,0 Prozent) in Relation stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als Männer (28.135, +79,7 Prozent). Bei jüngeren Personen unter 25 Jahren hat sich die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich mehr als verdoppelt (6515 Personen, +107,7), bei Menschen über 50 gab es einen Zuwachs von 61,7 Prozent (16.692 Personen). Massive Anstiege im Vorjahresvergleich werden verbucht in der Beherbergung und Gastronomie (+159,6 Prozent), im Bereich Verkehr und Lagerei (+112,5 Prozent) sowie im Bauwesen (+102,1 Prozent).

Arbeitslosigkeit nach Bezirken

Den größten Zuwachs an Arbeitslosen musste im Mai der Bezirk Gleisdorf mit einem Plus von 168,4 Prozent hinnehmen. Ähnlich dramatisch sah es im vergangenen Monat in Weiz (+ 152,2 Prozent) und Voitsberg (+ 115 Prozent) aus. Mit einem immer noch sehr starken Plus von 70,5 Prozent stieg der Bezirk Judenburg im Mai 2020 noch am besten aus. 

13.384 Betriebe mit rund 190.000 Beschäftigten befinden sich in der Steiermark in Kurzarbeit. 90 Prozent der Abrechnungen von den Unternehmen wurden bereits bearbeitet. „Neuanträge auf Kurzarbeit sowie Verlängerungs- und Änderungsbegehren nehmen wir nur mehr über das eAMS- Konto entgegen“, informiert Snobe. Neuanträge sind zudem seit 1. Juni immer vor Beginn des Kurzarbeitszeitraums zu stellen – eine rückwirkende Antragsstellung ist nicht mehr möglich. 

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