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520.000 Jobs sorgen für einen Beschäftigungsrekord

Die steirischen AMS-Zahlen sind um 8,4 Prozent gesunken. Damit liegt man klar besser als der Bundesschnitt.
© ams-bernardbodo-stock.adobe.com Die steirischen AMS-Zahlen sind um 8,4 Prozent gesunken. Damit liegt man klar besser als der Bundesschnitt.

Mit 520.000 steirischen Beschäftigungsverhältnissen – so viele wie noch nie – weist die AMS-Statistik für den August erneut einen Rekordwert aus. Dem stehen 35.819 Arbeitslose gegenüber, 8,4 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Doch jeder fünfte von ihnen könnte theoretisch einen Job finden, denn 7.631 Stellen (+53,5 Prozent) sind noch immer unbesetzt. Das liegt am Fachkräftemangel, der sich laut AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe leider noch weiter verstärken wird: „Wir forcieren daher bereits jetzt Ausbildungen in den begehrten Bereichen IT, Tourismus, Metall- und Elektrotechnik.“ Doch der Blick in die Statistik zeigt auch, dass derzeit praktisch alle Bereiche von der guten Konjunktur profitieren.

Fortschritte auch bei älteren Arbeitnehmern

Selbst in der kritischen Gruppe der über 50-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit hierzulande um 1,2 Prozent gesunken. Große Hoffnungen setzt Snobe dabei auf die Aktion 20.000 – die ältere Arbeitnehmer fördern soll: „Wir sind in der Weststeiermark sehr gut gestartet und haben bereits 134 Vermittlungen von älteren Personen, die ein Jahr arbeitslos waren, geschafft.“ Auch bei den beschäftigungsintensiven Branchen „Herstellung von Waren“ (–11,1 Prozent), Bauwesen (–15,7 Prozent), Handel (–14,5 Prozent), Verkehr (–9,5 Prozent) und Gas­tronomie (–8,5 Prozent) konnte die Zahl der Jobsuchenden deutlich gesenkt werden.

Blickt man auf den Bundesländervergleich, zeigt sich außerdem, dass sich der steirische Arbeitsmarkt deutlich besser entwickelt als etwa in Ostösterreich. So liegt man nicht nur deutlich besser als der Österreichschnitt (–5,6 Prozent), sondern konnte auch das zweitgrößte Minus bei den Arbeitslosen verzeichnen. Lediglich in Tirol ging die Arbeitslosigkeit mit 12,9 Prozent noch stärker zurück. Ähnlich erfreulich sind die Nachrichten aus den Bezirken. Trotz einiger Hiobsbotschaften gibt es inzwischen keine einzige steirische Region, wo die Arbeitslosigkeit gestiegen ist. Am besten schnitt übrigens der Bezirk Voitsberg mit –22,1 Prozent ab.

Von Michael Neumayr

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