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50.000 Steirer sind ohne Job

Mit Ende Juli waren 43.706 Personen beim AMS Steiermark als arbeitslos gemeldet (+43,1 Prozent). Rund 77.000 Beschäftigte in 4.900 Betrieben befinden sich derzeit in Kurzarbeit. 

Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt geschätzt bei 7,6 Prozent (+2,3 Prozentpunkte).
© Adobestock/peterschreiber.media Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt geschätzt bei 7,6 Prozent (+2,3 Prozentpunkte).

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie prägen weiterhin den steirischen Arbeitsmarkt: Mit Ende Juli waren 43.706 Personen beim Arbeitsmarktservice Steiermark als arbeitslos vorgemerkt (+13.162 Personen, +43,1 Prozent im Vorjahresvergleich). Vor einem Monat, Ende Juni, waren es noch rund 3000 betroffene Personen mehr (46.768). Einschließlich der 6.388 SchulungsteilnehmerInnen sind damit derzeit 50.094 Steirerinnen und Steirer ohne Job (+12.801, +34,3 Prozent).

76.760 Beschäftigte in Kurzarbeit

9.345 offene Stellen sind beim AMS Steiermark gemeldet, das bedeutet im Vorjahresvergleich ein Rückgang von 2.423 Stellen (-20,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt geschätzt bei 7,6 Prozent (+2,3 Prozentpunkte). Mit Anfang August befinden sich 76.760 Beschäftigte in 4.894 steirischen Betrieben in Kurzarbeit. 47.569 Abrechnungen der Firmen wurden bisher im AMS Steiermark verarbeitet, an Kurzarbeitsbeihilfe wurden mehr als 508 Millionen Euro an die Unternehmen ausbezahlt. „Im Mai und Juni haben wir noch jeweils sehr deutliche Rückgänge der Arbeitslosigkeit von jeweils rund 8.000 Personen verzeichnen können, im Juli waren es nun rund 3.000 Personen. Der starke Abbau hat sich also eingebremst, die Arbeitslosigkeit hat sich offenbar auf einem hohen Niveau eingependelt“, betont der Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark, Karl-Heinz Snobe. „Wir rechnen zudem mit einer neuerlichen Zunahme der Arbeitslosigkeit ab den Herbstmonaten.“ 

Plus 78,8 Prozent in Weiz

Besonders stark stieg die Zahl der Arbeitslosen im Juli 2020 in den Bezirken Weiz (+78,8 Prozent), Gleisdorf (66,3 Prozent) und Bruck an der Mur (52,2 Prozent). Mit einem Plus von 23,9 Prozent stieg Murau im Vergleich am besten aus. Zu den am stärksten betroffenen Branchen zählten im vergangenen Monat das Bauwesen (+51,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr), die Beherbergung und Gastronomie (78,5 Prozent) sowie der Verkehr und die Lagerei (50 Prozent). 

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