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Was heuer unterm Christbaum liegt

Laut KMU Forschung Austria führen heuer Gutscheine das Ranking der beliebtesten Weihnachtsgeschenke an, gefolgt von Kleidung und Büchern. 

Rund 36 Prozent der Steirer kaufen ihre Weihnachtsgeschenke erst in der zweiten Dezemberhälfte.
© Lukas Gojda Rund 36 Prozent der Steirer kaufen ihre Weihnachtsgeschenke erst in der zweiten Dezemberhälfte.

Zu Beginn der Vorweihnachtszeit werden schon fleißig Wunschzettel für das Christkind geschrieben. Die KMU Forschung Austria hat nun erhoben, welche Geschenke in wenigen Wochen tatsächlich unter dem Christbaum liegen werden. Und da führen Gutscheine mit einem Anteil von 49 Prozent das Ranking ganz klar an – und haben damit den „Vorjahressieger“ Bücher überholt. Mit einem Anteil von 39 Prozent ist der Lesestoff heuer auf Platz drei gelandet, gleich hinter dem Weihnachtsklassiker Bekleidung und Textilien (40 Prozent). Auch Spielwaren zählen mit einem Anteil von 36 Prozent zu den gefragtesten Geschenken rund um Weihnachten. Ebenfalls auf der Liste der geplanten Geschenke finden sich Kosmetika (30 Prozent), sonstige Genussmittel (27 Prozent), Sportartikel (23 Prozent) und Wein (18 Prozent). Mit einem Anteil von jeweils 16 Prozent sind Bargeld und Schmuck als Geschenke gleichermaßen beliebt.

Großteil des Umsatzes kommt erst

Allerdings lassen sich Prognosen zum Weihnachtsumsatz heuer nur schwer treffen – zum einen wegen der Folgen der Corona-Krise, zum anderen wegen des Trends zu Gutscheinen. Denn ein Großteil des Umsatzes schlägt erst mit dem Einlösen der Gutscheine nach den Weihnachtsfeiertagen zu Buche.

Interessante Details liefert auch ein Blick auf den Kaufzeitpunkt der Geschenke: Grosso modo lässt sich sagen, dass die Geschenke überwiegend im Dezember gekauft werden. 38 Prozent haben ihre weihnachtliche Einkaufstour zwischen Mitte November und Mitte Dezember geplant. Und rund zwölf Prozent sind bereits jetzt fertig mit dem Einpacken: Als „Early Shopper“ haben sie schon vor Mitte November ihre Packerl besorgt. Dem stehen die sogenannten „Late Shopper“ gegenüber, die mit einem Anteil von 38 Prozent ihre Einkäufe erst ab der zweiten Dezemberhälfte bzw. erst kurz vor dem Heiligen Abend besorgen.

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