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400 Millionen-Invest abgeschlossen

Grund zum Feiern bei der Zellstoff Pöls AG: Fulminante (Wieder-)Eröffnung, erfolgreich abgeschlossene Millioneninvestitionen und Ideen für die Zukunft.

Zwei Tage lang öffnete die Zellstoff Pöls AG ihre Tore für die Bevölkerung und nutzte das enorme Interesse, um gemeinsam mit insgesamt 2.500 Besuchern und 400 geladenen Gästen „zurückzublicken, nach vorne zu schauen, innezuhalten und Danke zu sagen“, erklärt Direktor Andreas Vogel. Gründe für die Feierlichkeiten gab es gleich mehrere:  Denn nicht nur, dass man auf über 300 Jahre Firmengeschichte am Standort verweisen kann, mit der Fertigstellung der Errichtung der größten und neuartigsten Kraftpapiermaschine Europas und der Beendigung der Sanierung der vor zwei Jahren explodierten Laugenkesselanlage wurde auch ein 400-Millionen-Euro-Invest (verteilt auf die letzten zehn Jahre) abgeschlossen. „Alleine in die Anschaffung der Papiermaschine flossen 115 Millionen Euro, der Ausbau der Fernwärme – die nicht nur den Standort, sondern auch 15.000 Haushalte versorgt – hat etwa 60 Millionen Euro gekostet“, hat der Leiter der technischen Planung, Siegfried Gruber, höchst imposante Zahlen parat.

Standortausbau

Und er wird auch im kommenden Jahr genau rechnen müssen, schließlich plant man, weiter kräftig in den Ausbau des Standorts zu investieren, verrät Vogel: „Hier wird es sich im ersten Schritt um die Adaptierung von Maschinen handeln. Ziel ist es, bis Ende 2017 die aktuelle Jahresproduktion von 430.000 Tonnen Zellstoff auf 450.000 Tonnen zu erhöhen.“  Des Weiteren engagiere sich das Unternehmen stark in der Forschung an Technologien, erzählt Vogel: „Das tun wir einerseits, um konkurrenzfähig zu bleiben, und andererseits, weil wir hier auch in Zukunft weiter wachsen möchten.“

Dieses Engagement in den Standort spiegelt sich ebenso im Bereich der Mitarbeiter wider. So zählt der Konzern aktuell rund 400 Beschäftigte und knapp 30 Lehrlinge, auf deren Ausbildung man besonderen Wert legt, betont Vogel. „Wir sind aber auch immer auf der Suche nach neuen, gut qualifizierten Mitarbeitern.“ Denn das sei schließlich der Garant dafür, auch in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein. „Das ist unser Geheimnis: engagierte Mitarbeiter und ein Unternehmen, das an den Standort glaubt und in diesen investiert.“ 


Von Veronika Pranger (Steirische Wirtschaft),

erschienen in der Steirischen Wirtschaft

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