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4.855 neue weiß-grüne Betriebe nehmen Fahrt auf

Im Vorjahr haben sich in der Steiermark jeden Tag 13 Steirer selbständig gemacht – so auch Christoph Hofer, der Computer gegen Kochlöffel getauscht hat.

Christoph Hofer mit seinem Foodtruck
© helmut niemand Eine Küche auf drei Rädern: Christoph Hofer hat sich mit seinem Piaggio-Foodtruck einen Lebenstraum erfüllt.

Die Corona-Krise hat dem Gründungsboom in der Steiermark keinen Abbruch getan – im Gegenteil: Wie aus der aktuellen Gründerstatistik der WKO Steiermark hervorgeht, wurde im Vorjahr mit 4.855 Gründungen ein Rekord aufgestellt. Unterm Strich ist das ein Plus von 297 Betrieben oder ein Zuwachs von 6,5 Prozent gegenüber 2020. „Damit haben sich 13 Steirerinnen und Steirer pro Tag selbständig gemacht. Ein Schritt, der angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen größte Hochachtung verdient“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. Der Wunsch nach unternehmerischer Eigenverantwortung ist oft ausschlaggebend, wie auch zahlreiche Unternehmer bestätigen.

Einer von jenen, die ihre unternehmerischen Pläne in die Tat umgesetzt haben, ist der Obersteirer Christoph Hofer. Vor gut einem halben Jahr reifte der Entschluss des IT-Experten, den Computer gegen eine fahrbare Küche auf drei Rädern zu tauschen. „Über die Wirtschaftskammer kam der Kontakt zu einem Vespa-Fabrikat in der Region zustande, mit dem ich mir nun meinen Traum erfüllen kann.“ Nach einigen Monaten Vorlaufzeit, in der er sich mit Gründungsthemen, Steuer- und Rechtsfragen sowie Buchhaltung beschäftigte, ist es nun so weit: Zweimal wöchentlich rollt er mit seinem Foodtruck durch die Obersteiermark – mit Stationen in Trofaiach und Leoben. An Bord hat der „GenussDude“, wie sich das Unternehmen nennt, neben einem Grill auch Wok, Toaster und Reiskocher. Jenes „Werkzeug“ also, mit dem er seine Gäste in die Welt der exotischen Kulinarik entführen will. „Ich bin viel gereist und möchte meinen Kunden authentische Gerichte aus Vietnam, Thailand, den USA, Israel und Mexiko kredenzen.“  

Dass die Gründungsphase mitten in die Pandemie gefallen ist, sieht er indes entspannt: „Mein Business ist krisensicher. Mit der Take-Away-Option kann ich meine Gäste auch im Lockdown bekochen."

Vom Wunsch, der eigene Chef zu sein

Welche Motive bei der Gründung eine Rolle spielen, hat eine aktuelle Umfrage der WKO erhoben.

Veränderungen in der Arbeitswelt bescheren der Steiermark einen neuen Gründungsrekord. Warum die Selbständigkeit auch im Pandemiejahr 2021 für tausende Steirerinnen und Steirer eine Alternative war, erklärt Michaela Steinwidder, Leiterin des Gründerservice, so: „Der Trend zur nebenberuflichen Tätigkeit setzt sich weiter fort – sei es, um aus dem Hobby ein kleines Business zu machen oder um aus einer gesicherten Position heraus zu gründen.“ Andere wiederum würden hauptberuflich den Schritt in die Selbständigkeit wagen: „Natürlich gründen einige coronabedingt bzw. nutzten die Kurzarbeit als Chance, um lang gehegte Ideen in die Tat umzusetzen.“ Das bestätigt auch eine WKO-Motivumfrage. Demnach war „Wollte immer schon selbständig sein“ für 23,1 Prozent das Hauptmotiv, gefolgt vom Wunsch, sein eigener Chef zu sein (10,8 Prozent), sowie dem Wunsch, sich ein zweites berufliches Standbein zu schaffen (9,9 Prozent), und dem Streben nach flexibler Zeit- und Lebensgestaltung (8,5 Prozent). 


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