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35 Prozent mehr offene Stellen im Juli

Die Arbeitslosigkeit im Steirerland ist weiter gesunken, doch die Zahl der offenen Stellen nimmt besorgniserregendes Maß an. 

Der Juli brachte einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit – besonders davon profitiert haben die Bezirke Murau, Weiz und Voitsberg.
© ehrenberg-bilder - stock.adobe.com Der Juli brachte einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit – besonders davon profitiert haben die Bezirke Murau, Weiz und Voitsberg.

Die Arbeitsmarktsituation im Steirerland gestaltet sich auch weiterhin sehr unterschiedlich: Während die Zahl der Arbeitssuchenden auch im Juli weiter sank, nahmen die nicht besetzten Stellen einmal mehr zu.

Insgesamt 30.536 Personen waren Ende Juli auf Arbeitssuche (Minus 13,6 Prozent) – rechnet man die Schulungsteilnehmer (7338 Personen) hinzu, so waren insgesamt 37.874 Steirer arbeitssuchend (minus 11,7 Prozent). 

Die Arbeitslosenquote sank damit um einen Prozentpunkt auf 5,4 Prozent, die Beschäftigung steigt weiter kräftig an und liegt nun bei einem Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von dem starken Rückgang waren abermals alle Bevölkerungsgruppen und Branchen positiv betroffen – in regionaler Hinsicht konnten die Bezirke Murau, Weiz und Voitsberg besonders profitieren und meldeten einen Rückgang der Arbeitslosigkeit von mehr als 20 Prozent.

Weiterhin hoch ist aber auch die Nachfrage nach neuem Personal: Ende Juli waren insgesamt 12.634 offene Jobangebote beim steirischen AMS gemeldet (plus 35 Prozent). Dazu kommen noch 735 offene Lehrstellen, was ein Plus von 31,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt. 

„Mittlerweile sind viele offene Stellen nur schwer zu besetzen, der Engpass an Arbeitskräften entwickelt sich damit zu einer immer größeren Herausforderung“, betont Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe. Präsident Josef Herk dazu: "Der Fachkräftemangel ist der Flaschenhals des aktuellen wirtschaftlichen Aufschwungs und sollte dementsprechend politisch Priorität haben."

Von Sarah Gritsch

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